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Unterwäsche und Hygieneverhalten: Wie Frauen Scheidenpilz vorbeugen

Hefepilze mögen es warm und feucht. Breiten sie sich im Vaginalbereich aus, hat das unangenehme Folgen. Wie lässt sich das verhindern?

Um Scheidenpilz vorzubeugen, sollten Frauen ihren Intimbereich nicht mehr als zweimal täglich reinigen. Zwischen die Schamlippen darf nichts als Wasser gelangen. Falsche und übertriebene Intim­hygiene stört das Gleich­gewicht der Scheiden­flora, da eindringende Reinigungs­mittel über Tage in der Scheide verbleiben. Der Analbereich sollte dagegen mit milder Seife gereinigt werden.

Material der Unterwäsche spielt eine Rolle – Baumwolle und Microfaser empfohlen
Ein Stau von Wärme und Feuchtigkeit sollte vermieden werden. Darum empfiehlt sich das Tragen von luft­durch­lässiger Unterwäsche aus Baumwolle oder Microfaser. Slipeinlagen sollten ebenfalls Luft durchlassen und unparfümiert sein. Nasses Badezeug und verschwitzte Unter­wäsche sollten Frauen so schnell wie möglich wechseln.

Hormonelle Schwankungen verändern das Scheidenmilieu und können Frauen anfälliger für Pilzinfektionen machen - zum Beispiel während der Schwangerschaft, in der Stillzeit, den Wechseljahren oder bei einer Thera­pie mit Antibiotika. Auch durch ungeschützten Geschlechtsverkehr können Pilze übertragen werden.

Hefepilze verursachen einen geruchlosen, bröckeligen Ausfluss und fast immer starken Juckreiz und Brennen. Solche Symptome sollten Betroffene sehr schnell abklären lassen.

Zitiert nach einer Meldung von Frauenärzte im Netz vom 25.08.2020

Weitere Informationen zu Scheidenpilz finden Sie im Frauengesundheitsportal