1. Sprung zur Suche
  2. Sprung zur Servicenavigation
  3. Sprung zur Hauptnavigation
  4. Sprung zum Inhalt
  5. Sprung zum Footer

Sexuelle Gesundheit

Hilfe und Beratung

Sobald Symptome einer sexuell übertragbaren Infektion (STI) – das können Jucken, Brennen, Haut­ver­änderungen, Schmerzen und Aus­fluss sein – auftreten, sollten Sie umgehend ärztlichen Rat in Anspruch nehmen. Für Frauen gibt es den in der haus­ärzt­lichen Versorgung, vor allem aber auch in den medizi­nischen Fach­rich­tungen von Gynä­ko­logie (Frauenheilkunde), Uro­logie, Dermatologie und Vene­ro­logie. Außerdem bieten manche Gesund­­heits­­ämter spezielle STI-Fachdienste an.

Sich auf STI testen lassen

Da sich STI nicht immer mit deutlichen Symp­tomen bemerkbar machen, lohnt es sich nach ent­sprechenden Risiken auch gezielt testen zu lassen – also nach ungeschütztem Sex mit Menschen, die mit einem oder mehreren sexuell über­trag­baren Erregern infiziert sind oder sein könnten. Sie können sich bei Ihrer Hausärztin/Ihrem Hausarzt oder Ihrer Gynä­kologin/Ihrem Gynäkologen auf sexuell übertragbare Infek­tionen testen lassen. Mög­licher­­weise ist es manchen Frauen unan­genehm mit ihrer Ärztin/ihrem Arzt über dieses Thema zu sprechen. Zudem wird bei einem Test in der Arztpraxis das Ergebnis in der Krankenakte fest­ge­halten. Gesund­­heits­­ämter führen STI-Tests in der Regel anonym durch. Auch viele Aids-Hilfen bieten anonyme HIV-Tests an.

Seit Oktober 2018 sind sogenannte HIV-Selbst­tests in Deutsch­land zugelas­sen. Diese sind in Apotheken, Drogerien oder über das Internet erhältlich. Verwendet werden sollten ausschließlich geprüfte Selbst­tests (CE-Kennzeichen).

Auch für Hepatitis B und C, Chlamydien, Gonokokken und Syphilis gibt es sogenannte Heimtests. Diese sind allerdingsaber nicht immer genau und können falsche Ergebnisse anzeigen. Ein mögliches positives Testergebnis kann generell sehr belastend sein. Für eine abgesicherte Diagnose und eine medizinische Beratung sollten Sie daher immer eine Beratungs­stelle oder eine Ärztin/einen Arzt aufsuchen.

Beratung

Die BZgA bietet eine anonyme Telefon- und Onlineberatung zu STI sowie eine Datenbank mit Beratungs­stellen sortiert nach Post­leit­zahl. Auch die Deutsche AIDS-Hilfe beantwortet Fragen zu HIV und anderen STI am Telefon oder per Mail. Darüber hinaus bieten AIDS-Hilfen Unter­stützung vor Ort. Beratung zu STI sowie zur Familien­planung und zu sexuellen Störungen erhalten Frauen ebenfalls in den Einrich­tungen der pro familia sowie in verschiedenen Frauen­gesund­heits­zentren.

Zusammenfassung

  • Sobald Symptome einer STI wie Jucken, Brennen, Haut­ver­änderungen, Schmerzen und Ausfluss auftreten, sollten Sie ärztlichen Rat in Anspruch nehmen
  • Nach ungeschütztem Sex mit Menschen, die mit einem oder mehreren sexuell über­trag­baren Erregern infiziert sein könnten, können Sie sich auf STI bei Ihrer Haus­ärztin/Ihrem Haus­arzt oder Ihrer Gynä­ko­login/Ihrem Gynä­ko­logen testen lassen. Gesund­­heits­ämter und AIDS-Hilfen bieten in der Regel anonyme Tests zu STI an
  • Beratung zu STI erhalten Sie bei der BZgA und der Deutschen AIDS-Hilfen. Einzelne AIDS-Hilfen bieten auch Unterstützung vor Ort
  • Verschiedene Einrich­tungen der pro familia sowie Frauen­gesund­heits­zentren beraten zu STI aber auch zu sexuellen Störungen und Familien­planung

         

        Letzte Aktualisierung: Juni 2019