1. Sprung zur Suche
  2. Sprung zur Servicenavigation
  3. Sprung zur Hauptnavigation
  4. Sprung zum Inhalt
  5. Sprung zum Footer

Krebserkrankungen

Krebserkrankungen bei Frauen

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 344 von 100.000 Frauen an Krebs. Die häufigste Krebsart bei Frauen ist Brustkrebs. Krebs kann aber auch im Gebärmutterkörper, am Gebärmutterhals, in den Eier­stöcken und an der Vulva entstehen. Je früher eine Krebs­erkrankung entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen.

Regelmäßige gynäkologische Untersuchungen können dabei helfen, Erkrankungen frühzeitig festzustellen. Manchmal führt aber eine Unter­suchung auch zu falschem Alarm. Ob Sie eine Früh­erken­nungs­untersuchung in Anspruch nehmen, ist Ihre persönliche Entscheidung. Um Ihnen diese Entscheidung zu erleichtern, informieren wir Sie über verschiedene Krebserkrankungen, ihre Behandlungsmethoden und Möglichkeiten der Früherkennung. Die hier dargestellten Erkenntnisse sind qualitätsgeprüft und neutral.

Die Diagnose einer Krebserkrankung ist für die meisten Frauen ein Schock. Trotzdem muss nicht vorschnell oder "kopflos" reagiert werden. Sie sollten sich Zeit nehmen für die Entscheidung über die für Sie opti­male Behandlung. Eine Krebserkrankung an den weiblichen Sexual­organen hat meist große Auswirkungen auf das weitere Leben, auch mit Blick auf die Partnerschaft und die Sexualität. Eine vertrauens­volle ärztliche Begleitung und möglicherweise eine psycho­onko­lo­gische Betreuung können hilfreich sein, mit der Krebserkrankung umzugehen.

 

Brustkrebs

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 69.220 Frauen neu an Brustkrebs. Damit ist Brustkrebs bei Frauen in Deutschland die häufigste Krebsart.

 

Eierstockkrebs

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 7.250 Frauen neu an Eierstockkrebs. Etwa eine von 72 Frauen in Deutschland ist im Laufe ihres Lebens von Eierstockkrebs betroffen.

 

Gebärmutterhalskrebs

An Gebärmutterhalskrebs erkranken in Deutschland jährlich rund 4.540 Frauen. Ab einem Alter von 20 Jahren haben Sie Anspruch, sich einmal im Jahr kostenlos von Ihrer Frauenärztin/Ihrem Frauenarzt zur Früherkennung auf Gebärmutterhalskrebs untersuchen zu lassen.

 

Gebärmutterkörperkrebs

Bei rund 10.680 Frauen wird in Deutschland jedes Jahr Gebär­mutter­körper­krebs festgestellt. Frauen erkranken dabei im Durchschnitt im Alter von 69 Jahren.

 

Vulva- und Scheidenkrebs

Zu den gynäkologischen Tumorerkrankungen gehören auch der Vulva- und der Scheidenkrebs. Während Scheidenkrebs mit etwa 500 Fällen pro Jahr eher selten ist, nimmt die Zahl von Frauen mit Vulvakrebs zu. Jedes Jahr erkranken etwa 3.130 Frauen neu. Von beiden Krebsarten sind überwiegend sind ältere Frauen betroffen.

 

Letzte Aktualisierung: Februar 2019

 

 

Meldungen zum Thema

Die häufigste Todesursache von Frauen im Alter zwischen 35 und 50 Jahren ist Brustkrebs. Brustkrebs führt in dieser Altersgruppe häufiger als alle anderen Krebsarten zum Tod, häufiger als Herz-Kreislauf-Erkran­kun­gen und wesentlich häufiger als Unfälle oder Gewalteinwirkung, weil ein Brustkrebs, der in jungen Jahren auftritt, häufiger aggressiv fortschreitet. Die wichtigste Methode zur Verhinderung der Todesfälle ist die frühzeitige Erkennung. Deshalb sollte jede Frau regelmäßig ihre Brust im Abstand von zwei Monaten selbst abtasten und einmal pro Jahr zur frauenärztlichen Krebsfrüherkennung gehen.

Weiterlesen

Eine Krebserkrankung hinterlässt Spuren, körperliche und seelische. Für Patientinnen ist es manchmal schwer, über ihre Empfin­dungen und Ängste zu sprechen. Umso belastender kann es sein, die mit der Krank­heit häufig ein­her­ge­hen­de Beein­träch­tigung der Sexualität in Worte zu fassen. Der Krebs­infor­ma­tions­dienst des Deut­schen Krebs­for­schungs­zen­trums bietet Unter­stützung an – auch bei Fragen, die viele als heikel empfinden.

Weiterlesen

Was ist besser - viel bewegen im Alltag oder gezielt trainieren? Die Antwort der Experten: Beides ist gut, Haupt­sache, man ist möglichst viel und regelmäßig aktiv. Das tut nicht nur dem Herz und der Figur gut. Bewe­gung und Sport senken auch das Krebs­risiko. Das gilt zwar nicht pauschal für alle Tumoren. Aber zumin­dest senkt man die Wahr­­schein­­lich­­keit, an einigen der häufigeren Krebs­arten zu erkranken.

Weiterlesen