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Krebserkrankungen - Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)

Jährlich erkranken in Deutschland rund 4.540 Frauen an Gebär­mutterhals­krebs. Das Erkrankungs­risiko nimmt mit höherem Lebensalter zu. Im Durchschnitt ist eine Frau 53 Jahre alt, wenn die Ärztin/der Arzt erstmals einen bösartigen Tumor des Gebärmutterhalses feststellt. Vorstufen treten hingegen im Mittel schon mit 33 Jahren auf.

Ab einem Alter von 20 Jahren haben Sie Anspruch, sich einmal im Jahr kostenlos von Ihrer Frauenärztin/Ihrem Frauenarzt zur Früherkennung auf Gebärmutter­hals­krebs untersuchen zu lassen. Ob Sie eine Früh­erkennungs­­unter­suchung in Anspruch nehmen, ist Ihre persönliche Entscheidung. Um Ihnen diese Entscheidung zu erleichtern, informieren wir Sie auf dieser Webseite über die Erkrankung, Behandlungs­metho­den und Möglichkeiten der Früherkennung. Die hier präsentierten Kenntnisse sind qualitätsgeprüft und neutral.

 

Was ist Gebärmutterhalskrebs?

Gebärmutterhalskrebs ist eine bösartige Veränderung der Schleimhaut, die den Muttermund und den Gebär­mutterkanal bedeckt. Gebär­mutter­halskrebs verursacht nur selten Beschwerden und wird daher oft zufällig oder bei Früherkennungsuntersuchungen entdeckt.

 

Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs

Ziel der Früherkennungsuntersuchungen ist es, Gebärmutterhalskrebs in einem frühen Stadium zu erkennen. Dadurch steigen die Heilungschancen für erkrankte Frauen.

 

Behandlung von Gebärmutterhalskrebs

Zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten von Gebärmutterhalskrebs gehören Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie. Die Behandlung ist immer sehr individuell, wodurch sich in vielen Fällen die Heilungschancen deutlich verbessern lassen.

 

Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs

Mit der HPV-Impfung können Sie dazu beitragen, Ihr persönliches Gebärmutterhalskrebs-Risiko zu senken.


 

Letzte Aktualisierung: Januar 2018

Meldungen zum Thema

Auch ältere Frauen sollten weiterhin ihren Anspruch auf die gynäkologische Früherkennung in der frauenärztlichen Praxis wahrnehmen. Verhütung, Kinderwunsch, Schwangerschaft - diese Dinge führen die meisten jungen Frauen regelmäßig zum Frauenarzt. Doch gerade auch im Alter ist die Früherkennung von Krebserkrankungen wichtig. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte, rät älteren Frauen, einmal im Jahr zur Krebsfrüherkennung beim Gynäkologen zu gehen.

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Brustkrebserkrankungen sind so vielfältig wie die Betroffenen selbst. Wissenschaftler und Ärzte des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg erstellen daher ein genetisches Profil von Gewebeproben aus Metastasen, bevor sie auf dieser Grundlage die geeignete, für die jeweilige Patientin maßgeschneiderte Therapie auswählen. So wollen sie Heilungschancen verbessern und das Risiko für Nebenwirkungen senken.

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Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat erneut den Nutzen untersucht, den bestimmte Brustkrebs-Patientinnen von Biomarker-Tests zur Entscheidung für oder gegen eine adjuvante systemische Chemotherapie haben. Dabei handelt es sich um Frauen mit primärem Hormonrezeptor-positivem, HER2/neu-negativem Mammakarzinom und 0 bis 3 befallenen Lymphknoten.

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