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Darmkrebs

Darmkrebs

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 25.990 Frauen an Darmkrebs. Damit ist Darmkrebs bei Frauen die zweithäufigste Krebs­erkrankung. Das Erkrankungs­risiko nimmt mit höherem Lebens­alter zu.

Ab einem Alter von 50 Jahren haben Sie Anspruch auf Unter­suchungen zur Früh­erkennung von Darm­krebs. Die gesetzlichen Kranken­kassen laden ihre Versicherten alle fünf Jahre (mit 50, 55, 60 und 65 Jahren) zur Teil­nahme am Darm­krebs-Screening ein und informieren darüber. Ziel der Früherkennungs­­unter­suchungen ist es, Darmkrebs früh zu erkennen und damit die Heilungs­chan­cen zu erhöhen. Während einer Darm­spie­gelung können Vorstufen von Darmkrebs entfernt und damit möglicher­weise die Entstehung von Darm­krebs verhindert werden. Neben diesem Nutzen ist die Teilnahme an Früherkennungs­­­unter­suchungen aber auch mit Risiken und Nachteilen verbunden.

Ob Sie eine Früh­erkennungs­untersuchung von Darmkrebs in Anspruch nehmen, ist Ihre per­sönliche Entscheidung. Um Ihnen diese Ent­scheidung zu erleichtern, informieren wir Sie auf dieser Webseite über Unter­suchungen zur Darmkrebsfrüherkennung, über Leistungen der gesetzlichen Kranken­kassen, sowie über Nutzen und Risiken der Früh­erkennungs­unter­suchungen von Darmkrebs. Die hier präsentierten Daten sind qualitätsgeprüft und neutral.

Was ist Darmkrebs?

Darmkrebs ist eine bösartige (maligne) Veränderung der Schleimhaut des Darms und tritt haupt­sächlich im Dickdarm (Kolon) sowie im Enddarm (Rektum) auf. Daher wird Dick­darm­krebs auch als Kolorektales Karzinom bezeichnet.

Früherkennung von Darmkrebs

Ziel der Früherkennungsuntersuchungen ist es, Darmkrebs in einem frühen Stadium zu er­kennen und somit leichter behandeln zu können. Dadurch steigen die Heilungschancen für an Darmkrebs Erkrankte. Die Früherkennungsuntersuchung mit Hilfe der Darmspiegelung er­mög­licht es, Vorstufen von Darmkrebs während der Untersuchung zu entfernen. Dadurch sinkt das Risiko an Darmkrebs zu erkranken.

Behandlung von Darmkrebs

Die Diagnose Darmkrebs ist für die meisten Personen ein Schock, aber Darmkrebs ist kein me­di­zinischer Notfall, der direkt behandelt werden muss. Dies bedeutet, dass Sie sich in Ruhe über Behandlungs­methoden und geeignete Krankenhäuser informieren können, um dann die weiteren Schritte mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt zu planen.

Vorbeugung von Darmkrebs

Sie können Ihr Risiko an Darmkrebs zu erkranken durch eine gesunde Lebensweise senken.

Zusammenfassung

  • Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung
  • Sie haben ab einem Alter von 50 Jahren einen Anspruch auf die Früherkennungsuntersuchung
  • Die Untersuchung ist freiwillig

Meldungen zum Thema

Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein erhöhtes Risiko, bereits vor dem 50. Lebensjahr an Darmkrebs zu erkranken. Damit ist ihr Risiko ähnlich hoch wie das von Personen, in deren Familien gehäuft Darmkrebs auftritt. Dies ist das Ergebnis einer landesweiten Bevölkerungsstudie aus Schweden, an welcher Wissen­schaftlerinnen und Wissenschaftler des deutschen Krebs­forschungs­zentrums aus Heidelberg maßgeb­lich beteiligt waren.

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Gesetzlich krankenversicherte Männer und Frauen haben ab dem Alter von 50 Jahren Anspruch auf einen kostenlosen immunologischen Stuhltest zur Darmkrebsfrüherkennung. Bislang nutzen nur Wenige dieses Angebot. Jetzt zeigt eine Studie, die Wissenschaftler vom Deutschen Krebs­forschungs­zentrums (DKFZ) gemeinsam mit der AOK Baden-Württem­berg, dem Hausärzteverband und MEDI Baden-Württem­berg durchgeführt haben: Die Versicherten nehmen das Angebot dreimal so oft an, wenn sie den Test per Post erhalten und zurückschicken können.

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Welche Bedeutung haben Sport und körperliche Aktivität für Langzeitüberlebende von Darmkrebs? Das fragten sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und untersuchten die Auswir­kungen regelmäßiger Bewegung auf die Lebensqualität. Ihr Fazit: Patientinnen und Patienten, die nach der Diagnose kör­perlich aktiv blieben, profitierten von gesteigertem körperlichem und emotionalem Wohlbe­finden und waren weniger von Erschöpfung und Antriebslosigkeit beeinträchtigt.

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