1. Sprung zur Suche
  2. Sprung zur Servicenavigation
  3. Sprung zur Hauptnavigation
  4. Sprung zum Inhalt
  5. Sprung zum Footer

Psychische Erkrankungen

Psychische Erkrankungen

Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit reichen von leichten Störungen bis hin zu schweren Erkrankungen. Wichtig bei psychischen Belastungen und Krisen ist es, sich frühzeitig mitzuteilen. Verspüren Sie eine dauerhafte Überforderung oder haben Sie bereits ernste Symp­tome einer psychischen Erkrankung, sollten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Dies ist kein Zeichen von Schwäche, denn jeder Mensch kann krank werden und psychische Krankheiten sind genauso ernst zu nehmen wie körperliche.

Im Frauengesundheitsportal finden Sie qualitäts­gesicherte und verläss­liche Informationen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen bei Frauen.

mehr

Von vielen psychischen Erkrankungen sind Frauen öfter betroffen als Männer. Innerhalb eines Jahres leiden in Deutschland beispielsweise

Verschiedene psychische Störungen können auch in Zusammenhang miteinander auftreten. Zu den häufigsten komorbiden psychischen Erkrankungen bei einer Depression gehören beispielsweise Angst­störungen. Häufig treten psychische Störungen auch als Begleit­symp­tom einer anderen körperlichen Erkran­kung wie koronaren Herz­er­kran­kungen oder Diabetes mellitus auf (komorbide Störung). Zudem versuchen Frauen häufiger als Männer Belastungen mit Schlaf- und Beruhigungs­tabletten zu kompensieren und haben dadurch ein erhöhtes Risiko abhängig zu werden.

Angststörungen

Angststörungen sind die häufigsten psychischen Erkrankungen bei Frauen. Bei den Betroffenen entwickelt die Angst eine Eigendynamik und ist der Realität nicht angemessen. Die Störung ist jedoch gut behandelbar.

Burn-out-Syndrom

Menschen mit einem Burn-out-Syndrom leiden häufig unter einer sin­ken­den Arbeitsleistung, gesundheitlichen Problemen und dem Verlust an Lebensqualität. Befindet sich die Erkrankung noch im Anfangs­stadium, können bereits individuelle Maßnahmen zur Work-Life-Balance helfen.

Depression

Im Gegensatz zu kurzfristigen Phasen von Traurigkeit, die für jeden Menschen zum normalen Dasein gehören, verschwindet eine Depres­sion nicht von alleine wieder. Eine Depression sollte deshalb immer professionell behandelt werden.

Somatoforme Störung

Somatoforme Störungen sind psychische Erkrankungen, bei denen die Betroffenen über körperliche Beschwerden klagen, für die es keine ausreichende medizinische Erklärung gibt. Bei leichten Beschwerden kann die Hausärztin oder der Hausarzt bereits eine erste Anlaufstelle sein.

Zwangsstörung

Die Betroffenen leiden unter immer wiederkehrenden Gedanken und Impulsen, die praktisch nicht zu unterdrücken sind. Eine Erkrankung ist nicht immer einfach festzustellen. Zwangsstörungen lassen sich jedoch durch eine Kombination aus Verhaltenstherapie und Medikamenten gut behandeln.

 

Letzte Aktualisierung: Februar 2020

Meldungen zum Thema

Homeoffice, Homeschooling, Kinder­betreuung, Unsicherheit, was die Zukunft bringt – die Corona-Pande­mie ist für viele Frauen eine große Heraus­­for­derung. Zum Interna­tionalen Aktions­tag Frauen­gesundheit am 28. Mai 2020 weist die BZgA auf ihr Internet­­angebot mit einfachen, aber wirkungs­­vollen Möglich­­keiten der Entspan­­nung und Stress­­bewälti­gung hin.

Weiterlesen

Beschäftigte haben monotone Anforderungen und müssen schnell arbeiten

Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel sind bei ihrer Arbeit überdurchschnittlich stark körperlich belas­tet. Neun von zehn Beschäftigten müssen häufig im Stehen arbeiten. Außerdem müssen fast doppelt so viele Beschäftigte im Lebensmittelverkauf im Vergleich zu anderen Berufen häufig schwere Lasten heben und tragen. Hinzu kommen psychische Anforderungen: Überdurchschnittlich häufig berichten Beschäf­tigte im Lebensmitteleinzelhandel davon, dass sie besonders schnell arbeiten oder verschiedene Arbeiten gleichzeitig betreuen müssen.

Weiterlesen

Zum Internationalen Jahr der Pflegenden und Hebammen 2020 und Internationalen Tag der Pflegenden am 12. Mai 2020 weist das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) in der Bundeszentrale für gesund­heitliche Aufklärung (BZgA) darauf hin, dass Familien­hebammen und Familien­kinder­kranken­pflegende auch in der Corona-Situation werdenden und jungen Familien in belastenden Lebenslagen ihre Hilfe anbieten.

Weiterlesen