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Krebserkrankungen - Gebärmutterkörperkrebs

Gebärmutterkörperkrebs (Endometriumkarzinom)

Jährlich erkranken in Deutschland rund 10.680 Frauen an Gebär­­mutter­­körper­­krebs. Das Erkrankungs­risiko nimmt mit höherem Lebens­alter zu. Frauen erkranken dabei im Durch­schnitt im Alter von 69 Jahren. Eine Krebs­erkrankung des Gebär­mutter­körpers ist nicht zu verwechseln mit einem Gebär­mutter­hals­krebs. Im Allgemeinen ist die Erkrankung gut behandelbar.

Ab einem Alter von 20 Jahren haben Sie Anspruch auf Untersuchungen zur Krebsvorsorge bei Ihrer Frauenärztin/Ihrem Frauenarzt. Es gibt bislang jedoch noch keine zuverlässige Früh­erkennungs­unter­suchung speziell für Gebär­mutter­körper­krebs. Wir informieren Sie auf dieser Webseite über die Erkrankung, Behandlungsmethoden sowie Möglichkeiten und Nutzen von Früh­erkennungs­unter­suchungen. Die hier präsentierten Kenntnisse sind qualitätsgeprüft und neutral.

Was ist Gebärmutterkörperkrebs?

Gebärmutterkörperkrebs ist eine bösartige Erkrankung des Gebär­mutter­körpers. Zu Beginn verursacht die Erkrankung oft keine Beschwerden.

Früherkennung von Gebärmutterkörperkrebs

Im Rahmen der allgemeinen Krebs­vorsorge­­unter­suchung wird Ihre Frauenärztin/Ihr Frauenarzt die Gebärmutter vollständig abtasten. Jedoch gibt es bislang keine zuverlässige Früh­­erkennungs­­unter­suchung für Gebär­­mutter­­körper­­krebs. Manche Ärztinnen und Ärzte bieten eine Ultra­schall­­unter­suchung der Gebärmutter als privat zu zahlende individuelle Gesund­­heits­­leistung (IGeL-Leistung) an. Der Nutzen dieser Unter­­suchung ist nicht belegt. Ob Sie eine Früh­­erkennungs­­unter­­suchung in Anspruch nehmen, ist Ihre persönliche Entscheidung.

Behandlung von Gebärmutterkörperkrebs

Die Operation ist für Frauen mit Gebär­mutter­körper­krebs wichtigste Behandlungsoption. Ziel der Operation ist es, zunächst fest­zu­stellen, wie weit der Krebs sich bereits ausgedehnt hat. Danach richtet sich die weitere Behandlung.

Vorbeugung von Gebärmutterkörperkrebs

Durch verschiedene Maßnahmen können Sie dazu beitragen, Ihr persönliches Gebärmutterkörperkrebs-Risiko zu senken.

 

 

Letzte Aktualisierung: Januar 2018

Meldungen zum Thema

Auch ältere Frauen sollten weiterhin ihren Anspruch auf die gynäkologische Früherkennung in der frauenärztlichen Praxis wahrnehmen. Verhütung, Kinderwunsch, Schwangerschaft - diese Dinge führen die meisten jungen Frauen regelmäßig zum Frauenarzt. Doch gerade auch im Alter ist die Früherkennung von Krebserkrankungen wichtig. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte, rät älteren Frauen, einmal im Jahr zur Krebsfrüherkennung beim Gynäkologen zu gehen.

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Brustkrebserkrankungen sind so vielfältig wie die Betroffenen selbst. Wissenschaftler und Ärzte des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg erstellen daher ein genetisches Profil von Gewebeproben aus Metastasen, bevor sie auf dieser Grundlage die geeignete, für die jeweilige Patientin maßgeschneiderte Therapie auswählen. So wollen sie Heilungschancen verbessern und das Risiko für Nebenwirkungen senken.

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Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat erneut den Nutzen untersucht, den bestimmte Brustkrebs-Patientinnen von Biomarker-Tests zur Entscheidung für oder gegen eine adjuvante systemische Chemotherapie haben. Dabei handelt es sich um Frauen mit primärem Hormonrezeptor-positivem, HER2/neu-negativem Mammakarzinom und 0 bis 3 befallenen Lymphknoten.

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