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Psychische Erkrankungen - Zwangsstörung

Zwangsstörung

Etwa 2 Prozent der Bevölkerung in Deutschland entwickeln mindestens einmal im Leben eine Zwangsstörung. Frauen und Männer sind dabei in etwa gleich betroffen. Die Betroffenen leiden unter immer wieder­keh­renden Gedanken und Impulsen, die praktisch nicht zu unterdrücken sind. Die Zwänge beginnen meist in der Kind­heit oder am Ende der Pubertät. Bei vielen Betroffenen geht der Erkrankung eine Lebens­phase mit erhöhtem Stresslevel oder einem enorm belastenden Ereig­nis wie beispielsweise dem Tod eines Angehörigen, voraus.

Wer an Zwängen leidet, verspürt beispielsweise den Drang, ständig kontrollieren zu müssen, ob eine Tür abgeschlossen oder der Herd ausgeschaltet ist. Viele haben Angst vor Krankheitserregern und waschen sich daher überdurchschnittlich häufig die Hände. Betroffenen mit Zwangsgedanken drängen sich Vorstellungen auf, die bei ihnen Angst, Ekel oder Unbehagen auslösen.

Viele Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen können alltäglichen Befürchtungen ähnlich sein, sie werden von den Betroffenen jedoch weitaus intensiver erlebt. Medizinerinnen und Mediziner sprechen von einer Zwangsstörung, wenn sich eine Person mindestens eine Stunde pro Tag mit einem Zwang beschäftigt.

Betroffene sind sich ihres Problems fast immer bewusst und erkennen in vielen Fällen auch die Sinnlosigkeit ihrer Gefühle und Handlungen. Weil sie die Zwänge häufig als sehr stark empfinden, leiden sie nicht selten unter Schamgefühlen und verheimlichen ihre Erkrankung meist über mehrere Jahre, ehe sie sich einer Ärztin/einem Arzt oder einer Psycho­thera­peutin/einem Psycho­thera­peuten anvertrauen.

 

Ursachen und Anzeichen

Frauen, die unter einer Zwangsstörung leiden, müssen immer wieder bestimmte Handlungen ausführen oder bestimmte Gedanken denken. Die Ursachen dafür können sehr vielfältig sein.

 

Diagnose und Behandlung

Eine Zwangsstörung ist nicht immer einfach festzustellen. Zwangs­störungen lassen sich jedoch durch eine Kombination aus Verhal­tens­therapie und Medikamenten gut behandeln.

 

Letzte Aktualisierung: April 2018