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Hilfe bei Essstörungen

Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass etwa 3 bis 5 Prozent der Menschen eine Essstörung haben. Mädchen und Frauen sind besonders betroffen. An Ess­störungen erkranken zumeist junge Menschen, aber auch im mittleren und höheren Lebensalter können Esstörungen auftreten. Betroffene und ihre Angehörigen benötigen häufig professionelle Unter­stützung, um das Problem gemeinsam zu bewältigen.

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat daher eine Online-Datenbank eingerichtet, die Einrichtungen mit Angeboten zur Prävention, Beratung und Behandlung von Essstörungen im gesam­ten Bundes­gebiet enthält. Betroffene und ihre Angehörigen können darüber ein qualifiziertes Beratungsangebot in ihrer Nähe finden.

www.bzga-essstoerungen.de bietet Betroffenen, Angehörigen, Fach­leuten und allgemein Interessierten die Möglichkeit sich über Mager­sucht, Bulimie, Binge-Eating-Störung und sonstige Essstörungen zu informieren. Darüber hinaus werden verschiedene Formen der Bera­tung und Behandlung beschrieben. Zudem bietet das BIÖG zahlreiche Materialien wie

  • Broschüren zur Einführung in das Thema,
  • Themenblätter zu Begleiterkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten,
  • Broschüren und Flyer zu möglichen Ursachen sowie
  • Fachmaterialien.

Tipps zum Weiterlesen


Letzte Aktualisierung: Juli 2025

Meldungen zum Thema

  • Neue Bulimie-Storyline bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ rückt Aufklärung und Prävention in den Fokus

    Die RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (GZSZ) greift erneut ein gesellschaftlich relevantes Thema auf: Bulimie. Mit einem neuen Handlungsstrang kehrt die Essstörung der Figur Lilly Seefeld, gespielt von Iris Mareike Steen, zurück – viele Jahre nach der vielbeachteten Geschichte aus dem Jahr 2013. Begleitend dazu macht GZSZ in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) auf das Thema Essstörungen aufmerksam.

  • Immer mehr Mädchen und junge Frauen werden wegen Essstörungen stationär im Krankenhaus behandelt. Die Zahl der Behandlungen von 10- bis 17-Jährigen hat sich binnen 20 Jahren verdoppelt.