Helfen Sie uns, besser zu werden

Wir möchten wissen, was auf unserer Website gut funktioniert - und was wir noch verbessern können. Dafür bitten wir Sie um Erlaubnis, anonyme Nutzungsdaten zu erfassen. Diese Entscheidung ist natürlich freiwillig.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Aktuelle Meldungen

Gerlach wirbt für konsequenten Hepatitis-B-Impfschutz

Früherkennung von Hepatitis B und C wichtig – Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin zum Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli

Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach wirbt für einen konsequenten Impfschutz gegen Hepatitis B, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Die Ministerin betonte am Montag anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages am 28. Juli: „Gute Prävention bedeutet heute vorzusorgen, damit Krankheiten morgen möglichst keine Chance haben. Mit der Impfung gegen Hepatitis B können wir schon früh den Grundstein legen. Deshalb ist es besonders wichtig, bei Kindern und Jugendlichen auf einen vollständigen Impfschutz zu achten.“

Der Welt-Hepatitis-Tag steht in Deutschland unter dem Motto „Lass uns Klartext reden – Hepatitis? Informier dich. Werde aktiv.“ Damit rückt er die Bedeutung von Wissen und Eigeninitiative in den Mittelpunkt.

Gerlach erläuterte: „Hepatitis B ist eine Infektionskrankheit der Leber, die akut verlaufen, aber auch chronisch werden kann. Gerade darin liegt die Gefahr: Bleibt eine Infektion unbemerkt, kann sie zu einer Vernarbung, sowie Schrumpfung der Leber und langfristig zu Leberkrebs führen. In Bayern wurden in diesem Jahr 1.425 Menschen mit einer Hepatitis-B-Infektion neu diagnostiziert. Das sind 548 weniger als im Vorjahreszeitraum (Stand 20.07.2026).“

Die Ministerin ergänzte: „Das Entscheidende ist: Gegen Hepatitis B können wir vorbeugen. Die Impfung ist der wirksamste Schutz vor einer Infektion.“

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Hepatitis-B-Impfung bereits im Säuglingsalter. Fehlende Impfungen sollten möglichst bald nachgeholt werden; die Kosten werden bis zum 18. Geburtstag von den Krankenkassen entsprechend den STIKO Empfehlungen übernommen. Auffrischungsimpfungen im Erwachsenenalter sind in der Regel nicht erforderlich, außer bei besonderem Infektionsrisiko, wie zum Beispiel bei Personal in medizinischen Einrichtungen.

Gerlach betonte: „Die Impfquote gegen Hepatitis B lag bei Einschulungskindern in Bayern im Schuljahr 2023/24 bei 88,4 Prozent. Unser Ziel muss sein, möglichst viele junge Menschen zu erreichen, bevor aus einer versäumten Impfung ein vermeidbares Gesundheitsrisiko wird.“

Die Ministerin ergänzte: „Bei Menschen, die nicht geimpft sind, ist die Früherkennung einer Infektion durch Tests besonders wichtig. Ein einmaliges kostenfreies Screening auf bestehende Infektionen mit Hepatitis B und C ist seit Ende 2020 im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung Check-up 35 möglich.“

Eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus hat ähnliche langfristige Folgen wie bei Hepatitis B. Eine Impfung gegen Hepatitis C gibt es bisher nicht, aber eine hochwirksame Therapiemöglichkeit mit direkt wirkenden antiviralen Mitteln (DAA). Daher gilt es möglichst viele Hepatitis-C-Virus-Infektionen zu diagnostizieren und erfolgreich zu therapieren.

Am Welt-Hepatitis-Tag findet am Jakobsplatz in Nürnberg von 12:00 bis 18:00 Uhr eine umfangreiche Informations- und Testaktion statt, initiiert von der „Hepatitis-Eliminationsinitiative in Bayern“. Der Nürnberger Aktionstag wird unterstützt vom Bayerischen Gesundheitsministerium, von der Landesarbeitsgemeinschaft Impfen am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), von der AIDS-Beratung Mittelfranken und der AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth sowie vom Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg.

In Bayern wurden in diesem Jahr 696 Menschen mit einer Hepatitis-C-Infektion neu diagnostiziert. Das sind 155 weniger als im Vorjahreszeitraum (Stand 20.07.2026).

Weitere Informationen zur Hepatitis-B-Impfung und den aktuellen Impfempfehlungen finden Sie auf der Webseite des LGL unter www.lgl.bayern.de/gesundheit/praevention/impfen/schutzimpfungen/hepatitis_b.htm sowie auf der Webseite des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit unter www.impfen-info.de/impfempfehlungen/fuer-kinder-0-12-jahre/hepatitis-b/.

Zitiert nach einer Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention vom 27.07.2026