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Wechseljahre

Die Wechseljahre sind eine Phase in der Lebensmitte von Frauen, in der sich die körpereigene Hormonproduktion umstellt. Dieser Wechsel ist mit mehr oder weniger wahrnehmbaren körperlichen Veränderungen verbunden: Es kommt immer seltener zum Eisprung, die Regelblutung wird unregelmäßig und bleibt irgendwann ganz aus. Damit endet die Lebensphase, in der Frauen schwanger werden können.

Wie Frauen diese Zeit erleben, ist sehr unterschiedlich und hängt von vielen individuellen Faktoren ab: von persönlichen Erfahrungen und Erwartungen ebenso wie von körperlichen, gesellschaftlichen und auch familiären Umständen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Beziehung zum eigenen Körper und oft auch die Haltung zum Älterwerden, zu Fruchtbarkeit und Sexualität.

Statistisch zeigt sich das Erleben der Wechseljahre relativ ausgewogen: Etwa jede dritte Frau spürt während der Wechseljahre kaum Veränderungen. Ein weiteres Drittel aller Frauen erlebt in dieser Zeit Phasen mit spürbaren, lästigen, aber nicht sehr starken Beschwerden. Von deutlich belastenden Begleiterscheinungen berichtet ebenfalls ein Drittel.

Bei starken Beschwerden ist es in jedem Fall ratsam, ärztlich klären zu lassen, ob sie an der hormonellen Umstellung liegen oder ob andere Gründe dafür infrage kommen.

Publikationen

Nach einem Jahr Dialogprozess Wechseljahre zieht das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Bilanz und stellt konkrete Maßnahmen vor. Im Fokus stehen die ärztliche Ausbildung, die Förderung der Forschung und eine bessere Gesundheitsversorgung von Frauen in den Wechseljahren.

Ergebnispapier zum Dialogprozess Wechseljahre (PDF, 196 KB)

Das Policy Paper der Antidiskriminierungsstelle des Bundes beleuchtet Diskriminierungsrisiken in den Wechseljahren und zeigt Handlungsansätze für ein unterstützendes und diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld auf.

Policy Paper mit Handlungsempfehlungen für Diskriminierungsschutz, Gesundheit und Wertschätzung (PDF, 1 MB)

Im Frauengesundheitsportal erfahren Sie, 

Letzte Aktualisierung: Oktober 2026

Meldungen zum Thema

  • Zum Weltverhütungstag am 26. September beantwortet der BVF die wichtigsten Fragen rund um Verhütung in der Perimenopause

    In der Perimenopause, der Übergangsphase vor der letzten Periode, ist Verhütung für viele Frauen längst eingespielte Routine. Gleichzeitig können sich gesundheitliche Voraussetzungen, Blutungsmuster, persönliche Bedürfnisse und die Lebensplanung verändern.

  • Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V. und Deutsche Menopause Gesellschaft e.V. zum Welthormontag: Wechseljahre sind heute sichtbarer, werden gesellschaftlich und politisch stärker diskutiert und zunehmend enttabuisiert.

  • Studien zeigen: Fettverteilung, Hormone und Lebensphasen beeinflussen den Weg von Adipositas zu Typ-2-Diabetes.

    Über 9 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Diabetes, mehr als 90 Prozent mit Typ-2-Diabetes. In den meisten Fällen steht die Erkrankung in engem Zusammenhang mit Übergewicht. Doch Studien zeigen: Starkes Übergewicht – Adipositas – wirkt sich bei Frauen und Männern unterschiedlich auf den Stoffwechsel und den Weg zum Diabetes aus.