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Psychische Erkrankungen - Depression

Was Sie selbst tun können

Vergessen Sie nicht: Eine Depression ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine Erkrankung. Der wichtigste Schritt, den Sie daher selbst tun können, ist es, sich in ärztliche Behandlung zu begeben.

Sie können den Genesungsprozess aktiv unterstützen, indem Sie sich bewegen und Zeit an der frischen Luft verbringen. Regelmäßige Bewe­gung ist nicht nur gut für den Körper, sondern wirkt sich positiv auf das psychische Wohlbefinden und das Selbstwertgefühl aus. Dabei müssen Sie keine sportlichen Höchst­leistungen vollbringen. Ein ausgiebiger Spaziergang in der Natur oder eine Fahrradtour mit Freundinnen und Freunden können schon helfen. Probieren Sie ruhig verschiedene Sportarten wie Schwimmen, Tai Chi oder Badminton aus, um heraus­zu­finden, was Ihnen Spaß macht.

Ziehen Sie sich nicht zurück, sondern lassen Sie sich durch eine Verab­redung, ein Telefonat oder einen Besuch im Kino ablenken. Machen Sie sich eventuell sogar einen Wochenplan mit vielen kleinen Aktivi­täten. Auch das Erlernen von Entspannungstechniken wie Yoga oder Auto­genes Training kann Ihnen helfen, die innere Ruhe wieder­zu­erlangen.

Alkohol sollten Sie vermeiden, Ihre Gesundheit wird durch einen erhöh­ten Alkoholkonsum nur zusätzlich belastet. Zudem kann es zu Wechsel­wirkungen kommen, wenn Sie Medikamente zur Behandlung von Depressionen einnehmen.

Auch wenn es möglicherweise schwerfällt, versuchen Sie, sich einer vertrauten Person mitzuteilen und über Ihre Probleme zu sprechen. Vielleicht hilft es Ihnen auch mit anderen Betroffenen über Ihre Erkran­kung zu sprechen. In Selbsthilfegruppen können Sie sich austauschen, Informationen erhalten und es wird Ihnen zugehört. Adressen erhalten Sie unter anderem von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Ihrer Psycho­thera­peutin/Ihrem Psychotherapeuten.

 

Letzte Aktualisierung: April 2018