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Osteoporose

Diagnose und Behandlung

Wie wird Osteoporose festgestellt?

Mithilfe einer Knochendichte­messung (Osteodensitometrie) kann eine erste Einschätzung zum Risiko für einen Knochenbruch erfolgen, aber für die Diagnose Osteoporose ist eine ausführliche ärztliche Unter­suchung, beispielsweise zur Erkennung von Untergewicht und Erfassung der medizinischen Vorgeschichte, nötig. Bei Osteoporose ist der Mineral­gehalt der Knochen verringert. Besteht der Verdacht auf einen durch Osteoporose bedingten Wirbelbruch, kann ein Röntgenbild Aufschluss geben.

Wie lässt sich Osteoporose behandeln?

Die Knochen von Menschen mit Osteoporose können schneller brechen. Daher zielt die Behandlung von Osteoporose insbe­sondere darauf ab, Knochenbrüche und daraus möglicher­weise folgende Bewegungseinschränkungen zu vermeiden. Hierbei helfen:

  • Eine ausgewogene Ernährung, die den Organismus ausreichend mit Nährstoffen, insbesondere dem Knochenbaustoff Kalzium und dem Vitamin D versorgt
  • Körperliches Training stärkt Muskeln und Knochen und schult die Balance. Zum Beispiel hilft zügiges Spazierengehen im Freien (Sonnenlicht fördert außerdem die körpereigenen Vitamin D-Bildung) oder Gymnastik
  • Eine Sturzprophylaxe, zum Beispiel indem Stolperfallen wie rutschende Teppiche oder herumliegende Kabel vermieden werden
  • Medikamente, die den Knochenabbau hemmen oder den Knochenaufbau fördern
  • Vermeidung von Untergewicht oder Mangelernährung

Bei einem Knochenbruch helfen eine konsequente Schmerz­therapie sowie Rehabilitationsmaßnahmen wie Physio­therapie, um schnell wieder die volle Beweglichkeit zu erreichen und so Folgeschäden vorzu­beugen.

Zusammenfassung

  • Der Arzt/Die Ärztin kann die Knochendichte messen und so das Risiko für Knochenbrüche feststellen
  • Röntgenbilder zeigen Knochenbrüche an
  • Eine gesunde Ernährung und Medikamente können die Knochen stärken
  • Körperliche Bewegung hilft der Balance und beugt Stürzen vor

Weitere Informationen

 

Letzte Aktualisierung: Januar 2018