1. Sprung zur Suche
  2. Sprung zur Servicenavigation
  3. Sprung zur Hauptnavigation
  4. Sprung zum Inhalt
  5. Sprung zum Footer

HIV / AIDS

Was ist HIV / AIDS?

Die Abkürzung HIV steht für „Human Immunodeficiency Virus“, was übersetzt „Menschliches Immunschwäche-Virus“ bedeutet. Wenn HI-Viren in den Körper eindringen, bricht nach einer Weile das Immunsystem zusammen, was zum Krankheitsbild AIDS (Acquired Immudeficiency Syndrom = Erworbenes Immunschwäche-Syndrom) führt. Wie viel Zeit zwischen der HIV-Infektion und dem Ausbruch von AIDS vergeht, kann sehr unterschiedlich sein. Moderne Medikamente schaffen es, die HI-Viren lange in Schach zu halten. Doch völlig aus dem Körper entfernen lässt sich das Virus nicht: HIV und AIDS sind noch immer unheilbar.

Weltweit tragen etwa genauso viele Frauen das HI-Virus in sich wie Männer. Das AIDS-Programm der Vereinten Nationen UNAIDS zählt für Ende 2016 weltweit fast 37 Millionen HIV-infizierte Frauen, Männer und Kinder. In Deutschland lebten Ende 2016 etwa 16.600 Frauen, 71.900 Männer mit HIV oder Aids. Knapp zwei Drittel (69%) der HIV-Infizierten sind Männer, die Sex mit Männern haben. In 2016 haben 570 Frauen von ihrer HIV-Infektion erfahren.

Mehr zum Thema...

Meldungen zum Thema

Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember hat das Robert Koch-Institut neue Zahlen zum HIV/AIDS-Geschehen in Deutschland veröffentlicht. Im Jahr 2017 haben sich etwa 2.700 Menschen in Deutschland mit HIV infiziert, die Zahl der Neuin­fek­tionen ist damit gegenüber 2016 (2.900 Neuinfektionen) leicht gesun­ken. Bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), ist die Zahl der geschätzten Neuinfektionen deutlich zurückgegangen, von 2.300 im Jahr 2013 auf 1.700 in 2017.

Weiterlesen

Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) starten gemeinsam mit dem Meinungs­forschungs­institut EMNID und gefördert von der Bundes­zentrale für gesund­­heit­liche Aufklä­rung (BZgA) eine Befra­gung zur „Gesundheit und Sexualität in Deutschland - GeSiD“. Die GeSiD-Studie soll umfassende Basisdaten zu Beziehungen, Erfah­rungen und sexuellen Einstel­lungen erheben und so eine Einschätzung der sexuellen Gesundheit der Bevölkerung in Deutsch­land ermöglichen.

Weiterlesen

Mit einem gemeinschaftlich entwickelten Informationsangebot unterstützen das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel die freiwillige Selbsttestung auf HIV. Unter www.pei.de/hiv-selbsttests finden Bürgerinnen und Bürger ab morgen (29.09.2018) Hilfestellung bei der Produktauswahl, aber auch Antworten auf wichtige Fragen, etwa wie es nach einem positiven Ergebnis weitergeht, sowie Hinweise zu Beratungsmöglichkeiten.

Weiterlesen

Zum Welttag der sexuellen Gesundheit am 04. September 2018 bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit dem Safer-Sex-Check auf ihrem Kampagnenportal www.liebesleben.de eine neue, individuelle Informations­möglichkeit zum Schutz vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) an.

Weiterlesen

Im Epidemiologischen Bulletin 31/2018 ist der vor kurzem aktualisierte Hepatitis-C-Ratgeber veröffentlicht worden. Anlässlich des Welt-Hepatitis-Tags am 28. Juli hatte das Robert Koch-Institut bereits zwei Ausgaben des Epidemiologischen Bulletins zu Hepatitis veröffentlicht, die Ausgabe 29 zu Hepatitis C und die Ausgabe 30 zur Situation bei Hepatitis B und D.

Weiterlesen