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Gebärmuttererkrankungen - Regelblutung

Diagnose und Behandlung

Um festzustellen, woher die Menstruations­beschwerden kommen, wird die Ärztin oder der Arzt Ihnen zunächst einige Fragen stellen, beispiels­weise nach der ersten Regelblutung, dem bisherigen Zyklus- und Blutungs­verhalten oder nach einer möglicherweise bestehenden Schwanger­schaft. Eventuell bittet sie/er Sie außerdem, für einen bestimmten Zeitraum einen Menstruations­kalender zu führen. Es folgen eine gynäkologische Unter­suchung, bei der die Ärztin/der Arzt Scheide, Gebär­mutter und Eierstöcke abtastet, und meist eine Ultraschall­untersuchung. Bei sehr starken Blutungen kann es sinnvoll sein, mithilfe von Blutuntersuchungen festzustellen, ob eine Blutarmut oder ein Eisenmangel vorliegen.

 

Behandlung

Die Behandlung von Menstruations­beschwerden hängt von der Ursache ab. Oft lassen sich schmerzhafte Regel­blutungen oder ein unregel­mäßiger Zyklus durch die Einnahme der Anti-Baby-Pille oder anderer Hormon­präparate normalisieren. Auch die Einlage der Hormonspirale kann starke Blutungen reduzieren.

Bei Blutarmut aufgrund von Eisen­mangel werden entsprechende Eisen­präparate verordnet. Manchmal reicht auch eine Ernährungs­umstellung mit viel rotem Fleisch und vielen Hülsen­früchten.

Bei Unter­bauch­schmerzen können Medikamente gegen Schmerzen und Krämpfe die Symptome lindern. Aber auch Entspannungstechniken wie autogenes Training, eine Akupunktur oder einfache Hausmittel wie eine Wärm­flasche oder Fußbäder und gymnastische Übungen können vielen Frauen helfen, die unangenehmen Schmerzen zu lindern. Probieren Sie am besten selber aus, was Ihnen bei Regel­schmerzen guttut.

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Auch körperliche Ursachen von Regelschmerzen und unregelmäßigen oder starken Blutungen, wie zum Beispiel Myome, lassen sich in einigen Fällen mit Medikamenten behandeln. In manchen Fällen kann ein operativer Eingriff erforderlich sein, um die Beschwerden zu lindern. Lassen Sie sich von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt beraten, welche Behand­lungs­methode für Sie am besten geeignet ist.

Zusammenfassung

  • Viele menstruationsbedingte Beschwerden lassen sich durch die Einnahme der Anti-Baby-Pille, anderer Hormon­präparate oder durch die Einlage der Hormonspirale beheben
  • Liegen andere körperliche Ursachen wie Myome, Polypen oder Tumoren vor, muss die Ärztin/der Arzt die Grunderkrankung behandeln
  • In manchen Fällen kann eine Operation erforderlich sein

 

Letzte Aktualisierung: Januar 2018