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Endometriose

Meldungen zum Thema

Gerlach wirbt für mehr Aufklärung über die Krankheit Endometriose – Bayerns Gesundheitsministerin zum Start des internationalen „Endometriose Awareness Month“ im März

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach wirbt für eine stärkere Aufklärung über die Krankheit Endometriose. Gerlach betonte am Sonntag zum Start des internationalen „Endometriose Awareness Month“ im März: „Es ist wichtig, dass Endometriose möglichst frühzeitig erkannt wird. Dies geschieht aber bislang in vielen Fällen erst spät oder gar nicht. Deshalb informieren wir über diese Krankheit.“

Gerlach erläuterte: „Etwa jede zehnte Frau zwischen 10 und 50 Jahren ist von Endometriose betroffen. Allein in Bayern sind es Schätzungen zufolge bis zu 460.000, das sind etwa so viele Frauen, wie insgesamt in Augsburg und Nürnberg leben. Endometriose kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein – in manchen Fällen bleibt sie unbemerkt und ohne Beschwerden, in anderen Fällen kann sie starke Unterleibsschmerzen hervorrufen.“

Laut einer Umfrage für die AOK Bayern aus dem Jahr 2024 kannte fast die Hälfte der Befragten Endometriose nicht. Bayerns Gesundheitsministerium hat das Thema daher auch im Rahmen seines Schwerpunkts Frauengesundheit aufgegriffen und ein Faktenblatt mit Informationen zur Erkrankung, aktuellen Daten und Anlaufstellen und Unterstützungsmöglichkeiten veröffentlicht.

Gerlach erläuterte: „Sehr starke Regelschmerzen oder Unterleibsbeschwerden werden zu oft als ‚normal‘ abgetan oder nicht richtig eingeordnet. Bis zur Diagnose vergehen im Durchschnitt sechs bis zehn Jahre – für viele Frauen bedeutet das fast ein Jahrzehnt voller Unsicherheit.“

Die Erkrankung kann Schule, Ausbildung, Beruf und Familienplanung stark beeinträchtigen. Die Ministerin ergänzte: „Wir müssen mehr Wissen vermitteln und dafür sorgen, dass Frauen schneller Unterstützung bekommen. Über die Hälfte der Betroffenen hat erste Symptome bereits vor dem 20. Lebensjahr. Endometriose ist deshalb auch ein Thema für junge Frauen und Mädchen, über das wir sprechen müssen.“

Bayern fördert Forschung zur früheren Diagnose

Gerlach unterstrich: „Innovative Forschung kann dazu beitragen, die lange Diagnosezeit deutlich zu verkürzen und die Versorgung der Patientinnen nachhaltig zu verbessern.“

Der Freistaat Bayern unterstützt deshalb das Projekt EndoKI (Endometriose und Künstliche Intelligenz) am Universitätsklinikum Erlangen, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Universität Würzburg und der Technischen Universität München mit rund drei Millionen Euro. Ziel ist es, mithilfe künstlicher Intelligenz und moderner Bildgebung die Diagnose früher und standardisierter zu ermöglichen. Ultraschall- und MRT-Daten sollen zu einem dreidimensionalen Patientinnen-Modell zusammengeführt werden, um Endometriose-Herde präziser zu erkennen und Behandlungen besser zu planen.

Weitere Informationen rund um das Thema Frauengesundheit und das Faktenblatt Endometriose unter www.frauengesundheit.bayern.de.

Zitiert nach einer Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention (STMGP Bayern) vom 01.03.2026