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Bremen |
Wenn Hitze in der Schwangerschaft zur Gesundheitsfrage wird
Wie können Fachkräfte Schwangere vor gesundheitlichen Folgen von Hitze schützen?
Schwangere und Ungeborene sind aufgrund eingeschränkter Anpassungsmöglichkeiten besonders gefährdet für die Folgen von Hitzestress. Es treten vermehrt Frühgeburten, Erkrankungen in der Schwangerschaft sowie angeborenen Fehlbildungen auf. Am 11. Juni, dem bundesweiten Hitzeaktionstag, zeigt diese Fortbildung praxisnah, wie Risiken erkannt und im beruflichen Handeln wirksam adressiert werden.
Inhalt
In der Fortbildung werden zentrale theoretische Grundlagen zur Physiologie sowie Pathophysiologie bei Hitzebelastung in der Schwangerschaft, soziale Einflussfaktoren, mögliche gesundheitliche Auswirkungen auf Schwangere und Ungeborene sowie Schutzmöglichkeiten für Schwangere im Alltag vermittelt.
Des Weiteren wird die Frage diskutiert, welche Kompetenzen Fachkräfte benötigen, um das Thema Hitzebelastung in der Schwangerschaft in ihr professionelles Handeln zu integrieren. Auf Grundlage von Modellen beruflicher Handlungskompetenz sowie eines adaptierten Planetary Health Education Frameworks werden konkrete Anknüpfungspunkte für Beratung, Betreuung und Ausbildung erörtert. Darüber hinaus wird auch die Perspektive der Fachkräfte einbezogen – etwa mit Blick auf eigene Hitzebelastung.
Zielgruppe
Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus der Geburtshilfe und Gynäkologie, aus den Frühen Hilfen, der Quartiers- und Sozialarbeit sowie an weitere Interessierte, die Schwangere beraten, begleiten oder versorgen. Fortbildungspunkte für Hebammen und Ärztinnen und Ärzte werden beantragt.
Die Fortbildung wird als Teil des vom GKV-Bündnis für Gesundheit Bremen geförderten Projekts „Klimagesund rund um Geburt und frühe Kindheit“ angeboten und im Kontext einer Promotion umgesetzt.
Hinweis: die Fortbildung wird auch in gekürzter Form am 27. Mai 2026 digital angeboten.