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Antidiskriminierungsstelle des Bundes stellt Handlungsempfehlungen des interdisziplinären Gremiums „Wechseljahre und Diskriminierung“ vor
Etwa elf Millionen Frauen in Deutschland befinden sich in den Wechseljahren. Jede dritte betroffene Frau berichtet von starken beruflichen Belastungen. Trotzdem sind die Wechseljahre und ihre Auswirkungen auf Alltag und Beruf noch immer vielfach tabuisiert. Auch in der medizinischen Versorgung bestehen bis heute große Lücken. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes legt deshalb erstmals konkrete Handlungsempfehlungen für einen diskriminierungsfreien Umgang mit den Wechseljahren vor.
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit startet zum Welthändewaschtag am 15. Oktober 2026 seine Plakatkampagne „Wo waren deine Hände heute?“ und räumt mit Irrtümern auf
Gründliches Händewaschen dauert eine Minute und braucht nur Wasser und Seife. Die einfache Hygienemaßnahme ist gerade zu Beginn der kalten Jahreszeit besonders wichtig: Sie kann das Risiko einer Ansteckung mit Krankheitserregern deutlich verringern und trägt dazu bei, sich selbst und andere vor Infektionen zu schützen.
Frauengesundheit im Fokus – Forschung und Versorgung stärken
Nach einem Jahr Dialogprozess Wechseljahre zieht das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Bilanz und stößt konkrete Maßnahmen an. So soll das Thema stärker in der ärztlichen Ausbildung verankert und Forschungsprojekte gefördert werden, deren Erkenntnisse in die Versorgung einfließen sollen. Damit trägt der Dialogprozess dazu bei, Frauengesundheit in den Wechseljahren nachhaltig zu stärken.
Zwei Befragungen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zeigen: In der Bevölkerung wird das persönliche Krebsrisiko häufig unterschätzt – gleichzeitig bestehen Wissenslücken über Krebsursachen und Krebsrisikofaktoren. Verlässliche und verständliche Informationen sind gefragt.
Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach wirbt zum Weltmädchentag am 11. Oktober bei Krankenkassen für wichtiges Präventionsangebot
Die vor rund zwei Jahren eingeführte Mädchensprechstunde M1 stößt auf großes Interesse. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach anlässlich des Weltmädchentags am 11. Oktober hingewiesen. Sie warb am Freitag zugleich dafür, dass sich weitere Krankenkassen an diesem wichtigen Präventionsangebot beteiligen.