Sexuell übertragbare Infektionen
Herz geformt mit 2 Händen

Was sind STI?

Die Abkürzung STI ist international und inzwischen auch in Deutsch­land üblich, um sexuell übertragbare Infektionen zu beschrei­ben. Die drei Buch­staben stehen für die Ab­kürzung der englischen Wörter „sexually trans­mitted infections“.
Die Abkürzung STI setzt sich inzwischen auch außerhalb der Fach­welt immer mehr durch. Manchmal findet sich neben der Abkürzung STI auch das Kürzel STD. Es steht für sexuell übertrag­bare Krankheit („sexually transmitted disease“). Der Unter­schied von Erkrankung und Infektion ist nicht nur medizi­nisch bedeutend, er spielt auch in der Präven­tion von STI eine große Rolle. Manche STI verlaufen, zumindest zeit­weise, ohne Krankheits­anzeichen. Dennoch können die Erreger auch in solchen symptom­freien Zeiten weiter­gegeben werden.

Mehr zum Thema...

Was finden Sie im Frauengesundheitsportal zum Thema STI?

  • Übergreifende Informationen/Materialien: Dieser Abschnitt bietet Allgemeines und Grundsätzliches zu STI (sexuell über­trag­baren Infektionen). Außerdem finden sich hier Quellen, die sich auf drei oder mehr STI beziehen.

  • durch Viren verursachte STI: Infektionen mit dem Humanen Papilloma Virus (HPV) sind für Frauen besonders bedeutsam, da einige HPV-Arten Gebärmutterhalskrebs und andere Karzinome des weiblichen Genitale auslösen können. Genitale Infektionen mit Herpes-Viren und sexuell übertragbare Hepatitis-Viren sind auch für Frauen ein wichtiges Thema. In diesem Abschnitt finden sich zudem Informationen über andere, ebenfalls sexuell übertragbare Viren, wie über das Zytomegalie-Virus. Der Infektion mit dem Aids auslösenden HI-Virus ist ein eigener Abschnitt in diesem Frauengesundheitsportal gewidmet.
  • Genitale Pilzerkrankungen: Pilzerkrankungen im Genital­bereich, vor allem durch Candida-Arten, sind bei Frauen häufig, wenn auch nicht immer auf sexuelle Übertragung zurück­zuführen.
  • Parasiten: In diesem Abschnitt sind jene Quellen gelistet, die sich mit endogenen (Trichomonaden, Lamblien) oder exogenen Parasiten (Krätzmilben, Filzläuse) beschäftigen.

Innerhalb des Themas „STI“ finden Sie Organisationen, Informationen/ Materialien/Broschüren, Fachpublikationen/Daten und Rechtliche Grundlagen übergreifend dargestellt.

Viele Angebote der BZgA zu HIV/Aids schließen auch Informationen zu STI mit ein, insbesondere bieten die Telefonberatung und das Verzeichnis der Beratungsstellen Hilfe bei persönlichen Fragen an. Broschüren sowie weitere Materialien speziell zu STI sind ebenfalls kostenlos erhältlich.

Bei Symptomen, die auf eine Infektion mit sexuell übertragbaren Erregern hinweisen, sollte immer eine Ärztin oder ein Arzt besucht werden.

Aktuelle Daten und quali­täts­gesicherte Fakten rund um Lebenslagen, Gesundheit und Krankheit von Frauen finden Sie im Infoblatt des Frauen­gesundheitsportals.

Der Risiko-Check der BZgA hilft, einzuschätzen, ob in der Vergangenheit ein HIV- oder STI-Risiko einge­gangen wurde und ob Handlungsbedarf besteht.

Die Broschüre gibt einen Überblick über sämtliche aktuell verfügbare Materia­lien der BZgA zur HIV/STI-Prävention.