Sexuell übertragbare Krankheiten

Was sind sexuell übertragbare Krankheiten?

Unter dem Begriff „sexuell übertragbare Krankheiten“ fasst man Infektionskrankheiten zusammen, deren Erreger vornehmlich oder ausschließlich bei sexuellen Kontakten übertragen werden, z. B. das HI-Virus. Sexuell übertragbare Krankheiten stehen daher auch in engem Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Verhältnissen: Moralische Auffassungen und religiöse Einstellungen, soziale Strukturen, ökonomische Bedingungen und technologische Möglichkeiten haben großen Einfluss auf den Umgang einer Gesellschaft mit sexuell übertragbaren Krankheiten und den von ihnen betroffenen Menschen.

Mehr zum Thema...


Was finden Sie im Frauengesundheitsportal zum Thema sexuell übertragbare Krankheiten?

  • Übergreifende Informationen/Materialien: Dieser Abschnitt bietet Allgemeines und Grundsätzliches zu sexuell übertragbaren Krankheiten. Außerdem finden sich hier Quellen, die sich auf drei oder mehr STD beziehen.
     
  • durch Bakterien verursachte STD: Die Infektion der Geschlechtsorgane mit Chlamydien (Chlamydia trachomatis) ist die häufigste bakterielle STD in Deutschland. Unbehandelt kann sie bei Frauen zur Unfruchtbarkeit führen. Ebenso kann die Gonokokken-Infektion (Gonorrhoe, Tripper), die zu den klassischen STD zählt, Unfruchtbarkeit zur Folge haben. Auch die Syphilis wird von einem Bakterium (Treponema pallidum) verursacht. Andere, ebenfalls sexuell übertragbare Bakterien führen zu aufsteigenden Infektionen der inneren Genital-Organe, zu Entzündungen des Muttermundes (Zervizitis) oder der Scheide (Kolpitis, Vaginitis) sowie zu Störungen des Scheiden-Milieus (Vaginose/Dysbakteriose). Daneben gibt es noch einige, derzeit in Deutschland bei Frauen seltene bakterielle Erreger (z.B. Haemophilus ducreyi, der Ursache für Weichen Schanker/Ulcus Molle).

  • durch Viren verursachte STD: Infektionen mit dem Humanen Papilloma Virus (HPV) sind für Frauen besonders bedeutsam, da einige HPV-Arten Gebärmutterhalskrebs und andere Karzinome des weiblichen Genitale auslösen können. Genitale Infektionen mit Herpes-Viren und sexuell übertragbare Hepatitis-Viren sind auch für Frauen ein wichtiges Thema. In diesem Abschnitt finden sich zudem Informationen über andere, ebenfalls sexuell übertragbare Viren, wie über das Zytomegalie-Virus. Der Infektion mit dem Aids-auslösenden HI-Virus ist ein eigener Abschnitt in diesem Frauengesundheitsportal gewidmet.

  • Genitale Pilzerkrankungen: Pilzerkrankungen im Genitalbereich, vor allem durch Candida-Arten, sind bei Frauen häufig, wenn auch nicht immer auf sexuelle Übertragung zurückzuführen.
     
  • Parasiten: In diesem Abschnitt sind jene Quellen gelistet, die sich mit endogenen (Trichomonaden, Lamblien) oder exogenen Parasiten (Krätzmilben, Filzläuse) beschäftigen.


Innerhalb des Themas „sexuell übertragbare Krankheiten“ finden Sie Organisationen, Informationen/Materialien/Broschüren, Fachpublikationen/Daten und Rechtliche Grundlagen übergreifend dargestellt.

Viele Angebote der BZgA zu HIV/Aids schließen auch Informationen zu STD mit ein, insbesondere bieten die Telefonberatung und das Verzeichnis der Beratungsstellen Hilfe bei persönlichen Fragen an. Broschüren sowie weitere Materialien speziell zu STD sind ebenfalls kostenlos erhältlich.

Bei Symptomen, die auf eine Infektion mit sexuell übertragbaren Erregern hinweisen, sollte immer eine Ärztin oder ein Arzt besucht werden.

Wichtige Information:

Die BZgA prüft die Inhalte fremder Websites bei der erstmaligen Verlinkung. Sie strebt hierbei höchstmögliche Transparenz an. Es werden Transparenzkriterien und Ausschlusskriterien angewendet. Weitere Informationen zum Vorgehen der BZgA und Hinweise zur Problematik externer Links finden sich im Impressum.

Präventionsmappe zu STD/STI aktualisiert:

Bild

Die BZgA hat ihre bewährte Mappe für die Aufklärungsarbeit mit Migranten und Migrantinnen zu sexuell übertragbaren Krankheiten überarbeitet.

Spezial: HPV-Impfung

Logo IQWIG

Bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs spielen Humane Papillom Viren (HPV) eine entscheidende Rolle. Gegen diese sexuell übertragbaren Viren gibt es mittlerweile eine Impfung. Sie wirkt jedoch nur gegen die häufigsten krebserzeugenden Viren und bietet daher keinen völlig sicheren Schutz. In unserem Spezial vermitteln wir das aktuelle Wissen rund um die HPV-Impfung - sachlich und neutral.

Broschüre zur HPV-Impfung und Gebärmutterhalskrebs

Cover der broschüre

Broschüre mit Antworten auf die wichtigsten Fragen zur HPV-Impfung und Informationen zum Gebärmutterhalskrebs.

Chlamydien

Cover

Diese Bakterien gehören zu den häufigsten sexuell übertragenen Krankheitserregern. Unbehandelte Chlamydien-Infektionen können Frauen unfruchtbar machen. Eine Broschüre der pro familia vermittelt alle wichtigen Grundlagen-Informationen.

Seitenbeginn

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
E-Mail: poststelle@bzga.de / E-Mail für Bestellungen von Medien und Materialien: order@bzga.de

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.