Darmkrebs
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Darmkrebs

Zusammenfassung
Jährlich erkranken in Deutschland etwa 28.400 Frauen an Darmkrebs. Damit ist Darmkrebs bei Frauen die zweithäufigste Krebs­erkrankung. Das Erkrankungs­risiko nimmt mit höherem Lebens­alter zu. Ab einem Alter von 50 Jahren haben Sie Anspruch auf Unter­suchungen zur Früh­erkennung von Darm­krebs.

Ziel der Früherkennungs­untersuchungen ist es, Darmkrebs früh zu erkennen und damit die Heilungschancen zu erhöhen. Während einer Darmspiegelung können Vorstufen von Darmkrebs entfernt und damit möglicherweise die Entstehung von Darmkrebs verhindert werden. Neben diesem Nutzen ist die Teilnahme an Früherkennungs­untersuchungen aber auch mit Risiken und Nachteilen verbunden.

Ob Sie eine Früh­erkennungs­untersuchung von Darmkrebs in Anspruch nehmen, ist Ihre per­sönliche Entscheidung. Um Ihnen diese Ent­scheidung zu erleichtern, informieren wir Sie auf dieser Webseite über Unter­suchungen zur Darmkrebsfrüherkennung, über Leistungen der gesetzlichen Kranken­kassen, sowie über Nutzen und Risiken der Früh­erkennungs­unter­suchungen von Darmkrebs. Die hier präsentierten Daten sind qualitätsgeprüft und neutral.

Was ist Darmkrebs?

Darmkrebs ist eine bösartige (maligne) Veränderung der Schleimhaut des Darms und tritt haupt­sächlich im Dickdarm (Kolon) sowie im Enddarm (Rektum) auf. Daher wird Dick­darm­krebs auch als Kolorektales Karzinom bezeichnet.


Früherkennung von Darmkrebs

Ziel der Früherkennungsuntersuchungen ist es, Darmkrebs in einem frühen Stadium zu er­kennen und somit leichter behandeln zu können. Dadurch steigen die Heilungschancen für an Darmkrebs Erkrankte. Die Früherkennungsuntersuchung mit Hilfe der Darmspiegelung er­mög­licht es, Vorstufen von Darmkrebs während der Untersuchung zu entfernen. Dadurch sinkt das Risiko an Darmkrebs zu erkranken.


Behandlung von Darmkrebs

Die Diagnose Darmkrebs ist für die meisten Personen ein Schock, aber Darmkrebs ist kein me­di­zinischer Notfall, der direkt behandelt werden muss. Dies bedeutet, dass Sie sich in Ruhe über Behandlungs­methoden und geeignete Krankenhäuser informieren können, um dann die weiteren Schritte mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt zu planen.


Vorbeugung von Darmkrebs

Sie können Ihr Risiko an Darmkrebs zu erkranken durch eine gesunde Lebensweise senken.



Zusammenfassung

  • Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung
  • Sie haben ab einem Alter von 50 Jahren einen Anspruch auf die Früherkennungsuntersuchung
  • Die Untersuchung ist freiwillig

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Der im November 2016 veröffentliche "Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland" des RKI gibt erstmals eine Übersicht zu allen wichtigen Aspekten des Krankheitsgeschehens in Deutschland.

Ab 50 haben gesetzlich Kranken­versicherte Anspruch auf Früh­erkennungs­unter­suchungen von Darmkrebs. Ob Sie daran teilnehmen und welche Unter­suchung Sie wählen, ist Ihre persönliche Entscheidung. Diese Infor­mation soll Sie über die Vor- und Nachteile verschie­dener Unter­suchungs­verfahren informieren und Sie bei Ihrer Entscheidung unterstützen...

Jähr­lich er­krank­en in Deut­sch­land etwa 28.500 Frau­en an Darm­krebs. Das Er­krank­ungs­ri­si­ko nimmt mit höh­er­em Leb­ens­alt­er zu. Frau­en er­krank­en da­bei im Mit­tel im Alt­er von 75 Jahr­en.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) bietet kompakte Informationen zu Früherkennungsuntersuchungen für Frauen wie
Schwanger­schafts­vorsorge und Chlamy­dien­screening, Krebs­früh­erkennung, "Check-up" sowie Zahn­vorsorge

Auflistung der von der Deutschen Krebs­gesellschaft (DKG) aner­kannten Darm­krebszentren

Der Krebs­infor­mations­dienst des Deutschen Krebs­forschungs­zentrums ist in Deutschland Ihr kompetenter Ansprech­partner für alle Fragen zum Thema Krebs. Das Angebot richtet sich an alle, die Fragen zu Krebs haben oder sich zur Krebs­vorbeugung und Krebs­früh­erkennung informieren wollen.
Erreichbar täglich von 8:00-20:00 Uhr unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 - 420 30 40 oder per E-Mail: krebsinformations­dienst@dkfz.de