Endometriose

Jedes Jahr erkranken in Deutschland schätzungsweise 40.000 Frauen an Endometriose. Diese gutartige Wucherung der Gebärmutterschleimhaut ist damit eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen. Oftmals dauert es jedoch sieben und mehr Jahre, bis die Erkrankung diagnostiziert wird. Die häufig starken Beschwerden, die mit einer Endometriose einhergehen können, schränken die Lebensqualität vieler betroffener Frauen erheblich ein. Die Symptome reichen von Unterleibsschmerzen, starken Monatsblutungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Blasen- und Darmproblemen bis hin zur ungewollten Kinderlosigkeit bei bis zu 50 Prozent der erkrankten Frauen. Das erste Online-Expertenforum zum Thema Endometriose richtete die BZgA im Januar 2011 im Rahmen des Frauengesundheitsportals aus. Ratsuchende erhielten konnten anonym und kostenlos Fragen an ein Team aus Expertinnen und Experten richten und erhielten umfangreiche und qualitätsgesicherte Informationen. Die Fragen und Antworten können nach wie vor im Forum Endometriose eingesehen werden.

Was finden Sie im Frauengesundheitsportal zum Thema Endometriose?

Medizinische Grundlagen

Die „Endometriose“ ist als das Vorkommen gebärmutterschleimhaut-ähnlichen Gewebes außerhalb der Gebärmutterhöhle. Die Endometriose-Herde unterliegen damit - ähnlich der eigentlichen Gebärmutterschleimhaut - ebenfalls den zyklusbedingten hormonellen Veränderungen. In der Folge führen Blut- und Schleimhautreste zu Verklebungen, Entzündungen und oft zu Verwachsungen (Adhäsionen).
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Informationen zu Symptomen und Beschwerden

Endometrioseherde führen bei etwa der Hälfte der Betroffenen kaum zu Beschwerden, hier wäre die Endometriose als ein „Befund“ anzusehen. Erst wenn es zu Verwachsungen, Entzündungen, Zysten, Funktionsstörungen der Organe und/oder ausbleibender Schwangerschaft kommt, tritt die Endometriose als eigentliche „Erkrankung“ in Erscheinung. Allerdings können Endometriose-Herde auch unbemerkt Organe wie die Blase oder den Darm befallen, ohne dass die Diagnose Endometriose gestellt wird.
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Hinweise zur Diagnostik

Hinsichtlich der Diagnostik und Therapieoptionen gibt es zahlreiche Ansätze. Weltweite Erfahrungen, Forschungs- und Studienergebnisse werden regelmäßig von führenden deutschsprachigen Spezialistinnen und Spezialisten auf ihre Verlässlichkeit hin überprüft und in der Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Endometriose zusammengefasst.
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Angaben zu Therapieansätzen

Für die Behandlung von Endometriose stehen grundsätzlich verschiedene Therapieansätze zur Verfügung: ’Operative Therapie’, ’Medikamentöse Therapie’, ...
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Partnerschaft und Sexualität

Etwa die Hälfte der Frauen mit Endometriose haben Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (bis zu 80 % bei der tiefen, infiltrierten Endometriose).
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Informationen zu unerfülltem Kinderwunsch

Gerade bei der frischen Diagnose einer Endometriose im Rahmen der Sterilitätsabklärung treten viele Fragen auf. Wichtig ist, dass sich Endometriose und Schwangerschaft keinesfalls ausschließen.
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Hilfsangebote

Aufgrund der Komplexität dieser Erkrankung ist es bei einer ausgedehnten Endometriose mit chronischem Verlauf - oder auch bei unerfülltem Kinderwunsch - sinnvoll, sich in die Hände eines erfahrenen Arztes/einer erfahrenen Ärztin zu begeben.
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Im Bereich Organisationen finden Sie Verbände, Organisationen, Netzwerke und Selbsthilfegruppen, die wichtige Informationen und Angebote zum Thema Endometriose zur Verfügung stellen.

Die Seite Informationen/Materialien/Broschüren umfasst eine Sammlung allgemeinverständlicher Informations- und Selbsthilfeangebote, die größtenteils als Download zur Verfügung stehen, wie z.B. eine Checkliste für den besuch bei Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin.

Im Bereich Fachpublikationen/Daten stellen wir Ihnen u.a.die aktuellen Leitlinien zur Verfügung.

Wichtige Information:

Die BZgA prüft die Inhalte fremder Websites bei der erstmaligen Verlinkung. Sie strebt hierbei höchstmögliche Transparenz an. Es werden Transparenzkriterien und Ausschlusskriterien angewendet. Weitere Informationen zum Vorgehen der BZgA und Hinweise zur Problematik externer Links finden sich im Impressum.

Spezial: Endometriose

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Endometriose ist eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen. Trotzdem ist sie immer noch weithin unbekannt. Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) eine Expertise zur Endometriose erstellt.

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