Psychische Gesundheit / Erkrankungen
Frau sitzt am Steg und blickt auf See

Was ist psychische Gesundheit?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert psychische Gesund­heit als „Zustand des Wohlbefindens, in dem der Einzelne seine Fähigkeit ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv und fruchtbar arbeiten kann und imstande ist, etwas zu seiner Gemeinschaft beizutragen“.

Was sind psychische Erkrankungen?

"Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit reichen," laut Robert Koch-Institut (RKI), "von leichten Einschränkungen des seelischen Wohlbefindens bis zu schweren psychischen Störungen. Sie gehen mit erheblichen individuellen und gesellschaftlichen Folgen einher und beeinflussen die körperliche Gesundheit und das Gesundheits­verhalten."

Typische psychische Erkrankungen sind Angst- und Zwangsstörungen, Depressionen, Essstörungen und Psychosen. Psychische Erkran­kungen treten sehr häufig auf: Im Laufe eines Jahres durchleben etwa 10 Prozent der Frauen und 6 Prozent der Männer in Deutschland eine Depression oder depressive Verstimmung, die von einem Arzt / einer Ärztin oder Psychotherapeuten / Psychotherapeutin diagnostiziert wurde.

Frauen und Männer erkranken unterschiedlich

Frauen haben ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen. Außerdem treten psychische Störungen bei ihnen häufig als Begleitsymptom einer anderen Erkrankung auf (komorbide Störung). Männer sind stärker als Frauen gefährdet, eine Alkoholabhängigkeit zu entwickeln, Frauen eher als Männer gefährdet, von Arzneimitteln wie Schlafmitteln abhängig zu werden.



Letzte Aktualisierung: April 2016

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23.06.2016

Weltdrogenbericht vorgestellt – Millio­nen Menschen brau­chen Behand­lung wegen Drogen­er­kran­kungen

Die Vereinten Nationen haben heute den Weltdrogenbericht vorgestellt. Er enthält vielfältige Daten zum weltweiten Drogen­problem. Rund 5 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung konsumiert illegale Drogen. Viele sind aufgrund ihrer Abhängig­keitserkrankungen auf Hilfe angewiesen. mehr

15.06.2016

To­ta­l­e Er­schöp­f­ung: Wenn Fa­mi­lien­ar­beit krank macht

Müttergenesungswerk stellt Jahresauswertung 2015 vor

87 Prozent aller Mütter, die 2015 an einer Kurmaßnahme in einer vom Müttergenesungswerk (MGW) anerkannten Klinik teilnahmen, litten an einem Erschöpfungssyndrom bis hin zum Burn-out. Dies ist ein Anstieg um 3 Prozent. Auch bei Vätern dominierten diese Gesundheitsstörungen mit fast 70 Prozent. Trotz noch geringer Teilnehmerzahlen verzeichnet das MGW bei Männern eine stetig wachsende Nachfrage: 2015 wuchs der Anteil an Vätern in Kurmaßnahmen um 24 Prozent. mehr

07.06.2016

5. Landeskonferenz Hessen „Gesund Bleiben – Mitten im Leben“

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat heute, in Ko­opera­tion mit der Bundeszentrale für gesund­heitliche Aufklärung (BZgA) und der Hessischen Arbeits­gemein­schaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAGE) die 5. Landeskonferenz Hessen zur Gesundheit in der mittleren Lebensphase ausgerichtet. Im Fokus stand die psychische Gesundheit von Frauen in der Lebenslaufperspektive. mehr

27.05.2016

Internationaler Aktionstag Frauengesundheit am 28. Mai

Silhoutten Frauengesundheitsportal

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13.05.2016

BPtk-Ratgeber für Flüchtlingshelfer und Flüchtlingseltern

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat zwei neue Ratgeber zur Arbeit mit Flüchtlingen und Flüchtlingskindern veröffentlicht. mehr

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Aktuelle Daten und quali­täts­gesicherte Fakten rund um Lebenslagen, Gesundheit und Krankheit von Frauen finden Sie im Infoblatt des Frauen­gesundheitsportals.

Der Leitfaden enthält Informa­tionen über arbeits­bedingten Stress und psycho­soziale Risiken. Ziel ist es, das Bewusst­sein und das Verständ­nis für dieses Thema zu stärken und die Bewälti­gung der damit verbundenen Probleme zu fördern.