Psychische Gesundheit / Erkrankungen
Frau sitzt am Steg und blickt auf See

Was ist psychische Gesundheit?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert psychische Gesund­heit als „Zustand des Wohlbefindens, in dem der Einzelne seine Fähigkeit ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv und fruchtbar arbeiten kann und imstande ist, etwas zu seiner Gemeinschaft beizutragen“.

Was sind psychische Erkrankungen?

"Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit reichen," laut Robert Koch-Institut (RKI), "von leichten Einschränkungen des seelischen Wohlbefindens bis zu schweren psychischen Störungen. Sie gehen mit erheblichen individuellen und gesellschaftlichen Folgen einher und beeinflussen die körperliche Gesundheit und das Gesundheits­verhalten."

Typische psychische Erkrankungen sind Angst- und Zwangsstörungen, Depressionen, Essstörungen und Psychosen. Psychische Erkran­kungen treten sehr häufig auf: Im Laufe eines Jahres durchleben etwa 10 Prozent der Frauen und 6 Prozent der Männer in Deutschland eine Depression oder depressive Verstimmung, die von einem Arzt / einer Ärztin oder Psychotherapeuten / Psychotherapeutin diagnostiziert wurde.

Frauen und Männer erkranken unterschiedlich

Frauen haben ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen. Außerdem treten psychische Störungen bei ihnen häufig als Begleitsymptom einer anderen Erkrankung auf (komorbide Störung). Männer sind stärker als Frauen gefährdet, eine Alkoholabhängigkeit zu entwickeln, Frauen eher als Männer gefährdet, von Arzneimitteln wie Schlafmitteln abhängig zu werden.



Letzte Aktualisierung: Februar 2017

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