Psychische Gesundheit / Erkrankungen
Frau sitzt am Steg und blickt auf See

Was ist psychische Gesundheit?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert psychische Gesund­heit als „Zustand des Wohlbefindens, in dem der Einzelne seine Fähigkeit ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv und fruchtbar arbeiten kann und imstande ist, etwas zu seiner Gemeinschaft beizutragen“.

Was sind psychische Erkrankungen?

"Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit reichen," laut Robert Koch-Institut (RKI), "von leichten Einschränkungen des seelischen Wohlbefindens bis zu schweren psychischen Störungen. Sie gehen mit erheblichen individuellen und gesellschaftlichen Folgen einher und beeinflussen die körperliche Gesundheit und das Gesundheits­verhalten."

Typische psychische Erkrankungen sind Angst- und Zwangsstörungen, Depressionen, Essstörungen und Psychosen. Psychische Erkran­kungen treten sehr häufig auf: Im Laufe eines Jahres durchleben etwa 10 Prozent der Frauen und 6 Prozent der Männer in Deutschland eine Depression oder depressive Verstimmung, die von einem Arzt / einer Ärztin oder Psychotherapeuten / Psychotherapeutin diagnostiziert wurde.

Frauen und Männer erkranken unterschiedlich

Frauen haben ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen. Außerdem treten psychische Störungen bei ihnen häufig als Begleitsymptom einer anderen Erkrankung auf (komorbide Störung). Männer sind stärker als Frauen gefährdet, eine Alkoholabhängigkeit zu entwickeln, Frauen eher als Männer gefährdet, von Arzneimitteln wie Schlafmitteln abhängig zu werden.



Letzte Aktualisierung: April 2016

Meldungen zum Thema

02.12.2016

Menschen aus der Abhängigkeit von „Crystal Meth“ holen

Weltweit erste S3-Leitlinie Methamphetamin-bezogene Störungen vorgelegt

Leistungsfähiger, konzentrierter, angstfreier - diese Attribute könnten der Werbung eines Coachingseminars für Führungskräfte entnommen sein. Es sind jedoch die Eigenschaften, die der synthetischen Psychodroge „Crystal Meth“ zugeschrieben werden und diese für viele Menschen attraktiv machen. „Aggressivität, Unruhe und Wahnvor­stellungen - das ist die andere Seite der Droge. Oft wird im Verlauf der Sucht die Dosis erhöht, um die erwünschten Effekte zu erzielen. mehr

11.11.2016

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Weichen für eine gute Versorgung seelisch kranker Menschen gestellt“

Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen vom Bundestag beschlossen

Der Deutsche Bundestag hat gestern in 2./3. Lesung das „Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen“ (PsychVVG) beschlossen. mehr

03.11.2016

Demenz: E-Learning für Angehörige

Online-Kurse vermitteln Wissen zum Thema Demenz

Jutta erschrickt, als ihre Mutter auf einmal nicht mehr weiß, wo sich die Toilette in ihrem Haus befindet. Die ärztliche Diagnose bestätigt: Ihre Mutter hat Demenz. Weil Jutta zu wenig über das psychiatrische Syndrom weiß, sucht sie sich Hilfe im Netz. So erfährt die 45-Jährige, dass die Aggressionen ihrer Mutter zu den Symptomen gehören. Und mit welcher finanziellen Unterstützung sie bei der Pflege der 73-Jährigen rechnen kann. mehr

zum AnfangSeite(n): 1 / 2 / 3 von 27 zum Ende

Aktuelle Daten und quali­täts­gesicherte Fakten rund um Lebenslagen, Gesundheit und Krankheit von Frauen finden Sie im Infoblatt des Frauen­gesundheitsportals.

Der Leitfaden enthält Informa­tionen über arbeits­bedingten Stress und psycho­soziale Risiken. Ziel ist es, das Bewusst­sein und das Verständ­nis für dieses Thema zu stärken und die Bewälti­gung der damit verbundenen Probleme zu fördern.