Migration
Migrantin mit Kopftuch

Migration

In Deutschland leben rund 81,5 Millionen Menschen, von ihnen haben mehr als 20 Prozent einen Migrationshintergrund. Migrantinnen be­fin­den sich im Vergleich zur deutschstämmigen weiblichen Bevölkerung häufiger in einer schwierigen Lebenssituation. Rechtliche Unsicherheit und eine ungeklärte Zukunftsperspektive, schlechte Arbeits­be­din­gungen und Wohnverhältnisse, alltägliche Diskriminierung wirken sich oft belastend auf die Gesundheit aus.

Das Frauengesundheitsportal bietet Ihnen aktuelle Meldungen und Veranstaltungstipps zum Thema Migration sowie Hinweise zu ausge­wählten Materialien.



Meldungen zum Thema

12.09.2016

Flyer "Die Anti-Diskriminierungs-Stelle des Bundes" in Leichter Sprache

Der Flyer mit allgemeinen Informationen zu den Aufgaben der Antidiskriminierungsstelle des Bundes ist seit Juli auch in Leichter Sprache erhältlich. mehr

27.07.2016

Ältere Migrantinnen und Migranten unterstützen

Ältere Menschen dabei unterstützen, selbstbestimmt zu leben und an der Gesellschaft teilzuhaben ist eines der zentralen Anliegen des Bundesfamilien­ministeriums. Dabei spielt auch das Thema "Alter(n) und Migration" eine große Rolle. Ein neuer Flyer gibt nun Handlungsempfehlungen. mehr

27.07.2016

Mehr Schutz in Flüchtlingsunterkünften

Bundesinitiative "Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften" veröffentlicht gemeinsame Mindeststandards

Unter dem Dach der Bundesinitiative "Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften" haben das BMFSFJ und UNICEF gemeinsam mit einem breiten Netzwerk von Partnern "Mindeststandards zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften" erarbeitet. Diese Mindeststandards sind jetzt veröffentlicht und bilden erstmals eine bundesweit einheitliche Grundlage, um den Schutz von Kindern, Jugend-lichen und Frauen vor Gewalt sowie den Zugang zu Bildungsangeboten und psychosozialer Unterstützung in Flüchtlingsunterkünften zu verbessern. mehr

19.07.2016

Stillempfehlungen der Nationalen Stillkommission liegen in arabischer Sprache vor

Faltblätter informieren Schwangere und Stillende sowie Familien­ange­hörige, Ärztinnen und Ärzte, Hebammen und Klinikpersonal

Die Faltblätter „Still­empfeh­lungen für Schwangere“ und „Still­empfeh­lungen für die Säuglingszeit“ liegen nun auch in arabischer Sprache vor. Die Über­setzung der Faltblätter ins Arabische geht auf Anfragen von Ärztinnen und Ärzten sowie Hebammen zurück, die geflüchtete schwangere und stillende Frauen betreuen. mehr

15.07.2016

MiTest-Studie: Abschlussbericht 2016

Eine qualitative Studie zur Inanspruchnahme von HIV- und STI-Testangeboten durch Migrantinnen und Migranten in Deutschland

Migration kann in Verbindung mit anderen Faktoren wie etwa einem ungeklärten Aufenthaltsstatus oder Rassismus dazu führen, dass Menschen in Deutschland ein erhöhtes HIV- und STI-Risiko und Einschränkungen im Zugang zu entsprechenden Testangeboten haben. Ursache sind insbesondere soziale und rechtliche Faktoren. Bisher gibt es dazu in Deutschland vereinzelte, oft regional begrenzte  Studien zu bestimmten Risikogruppen, doch bundesweit anwendbare Daten fehlen. Die vom Robert Koch-Institut durchgeführte MiTest-Studie wirft einen aus der Perspektive der Test- und Beratungspraxis umfassenden Einblick in die HIV- und STI-Testpraxis bei Menschen mit Migrationsgeschichte. mehr

29.06.2016

Kul­tu­r­el­l­e An­ge­bo­t­e für jung­e er­wachs­en­e Flücht­ling­e

Acht Programm­partner in "Kultur macht stark. Bünd­nisse für Bild­ung" erhalten zu­sätz­liche Förd­er­mittel / Wanka: "Sprache und Land ken­nen lern­en"

Das auf der Flucht Erlebte aufarbeiten oder sich in der neuen Heimat zurechtfinden - die kulturelle Bildung bietet viele Methoden und Möglichkeiten gerade auch für junge erwachsene Flüchtlinge. Acht Programmpartner in "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" können jetzt auch kulturelle Bildungsprojekte für junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren anbieten. mehr

23.06.2016

Nach­les­e zur BVPG-Stat­us­kon­fer­enz „Flucht und Ge­sund­heit“

Wie kön­nen Ge­flücht­et­e von den An­ge­bot­en der Prä­ven­tion und Ge­sund­heits­förd­er­ung pro­fi­tier­en?

Was ist notwendig, um Geflüchtete mit Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung zu erreichen? Dieser Frage gingen ExpertInnen und Teilnehmende im Rahmen der Statuskonferenz „Flucht und Gesundheit“ am 22. Juni 2016 in der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf nach. mehr

22.06.2016

Bundesfamilien­ministerium unterstützt Folteropferzentren

Zusätzliche Mittel zur Behandlung traumatisierter Flüchtlinge

Flüchtlinge, die Folter, Vergewaltigung oder sonstige schwere Formen psy­chi­scher, physischer oder sexueller Gewalt erlitten haben, benötigen gute medizinische und psychosoziale Betreu­ung. Die Folteropferzentren, die es im gesamten Bundesgebiet gibt, sind hier wichtige Anlaufstellen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert diese wichtigen psychosozialen Einrichtungen mit weiteren 3 Millionen Euro für das Jahr 2016. mehr

21.06.2016

Kinder und Frauen besser schützen und fördern

BMFSFJ, UNICEF und DRK stellen Pilotprojekt in Flüchtlings­unterkunft vor

Heute (Dienstag) hat Bundes­familien­ministerin Manuela Schwesig eine Not­unterkunft in der Marburger Straße in Berlin besucht. Die Ein­richtung, die vom Deutschen Roten Kreuz betrieben wird, gehört zu den Pilot­pro­jekten der Bundesinitiative "Schutz von Frauen und Kindern in Flücht­lings­unterkünften", die das Bundesfamilienministerium ge­meinsam mit UNICEF und anderen Partnern ins Leben gerufen hat. mehr

01.06.2016

Bildungsbrücken bauen

Stärkung der Bild­ungs­chancen von Kindern mit Mi­gra­tions­hintergrund

Dieses Handbuch richtet sich an Organisationen und Personen, die sich dem Ziel verschrieben haben, Bildungschancen für Kinder mit Migrationshintergrund zu stärken und bietet praxisnah, aber wissenschaftlich fundiert, Informationen rund um Entwicklung, Erziehung und Bildungswege von Kindern. mehr

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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet zu einer Reihe von Themen (Sexualaufklärung; Prävention von sexuell übertragbaren Infektionen, Suchtprävention, Kinder und Jugend­liche, Kinderwunsch, Forschung) Basisbroschüren für Bürgerinnen und Bürger aus anderen Herkunftsländern in insgesamt 29 Sprachen an. Außerdem gibt es Materialien für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Das neue Webportal der BZgA bietet Informationen zur sexuellen Gesundheit in 13 Sprachen. Es bietet einen direkten Zugang zu qual­i­täts­ge­sichertem Wissen im Be­reich der sexuellen Ge­sund­heit und unterstützt so­wohl Menschen mit Mi­gra­tions­hint­ergrund als auch Multi­pli­ka­toren.

Der Flyer bietet in Leichter Sprache allgemeine In­for­ma­tio­nen zu den Aufgaben der Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­stelle des Bundes.

Der Jahr­es­be­richt des Forsch­ungs­zent­rums Mi­gra­tion, In­te­gra­tion und A­syl des Bund­es­amt­es für Mi­gra­tion und Flücht­ling­e (BAMF) biet­et ein­en um­fas­sen­den Ü­ber­blick ü­ber die Pro­jekt­sch­wer­punk­te und -er­ken­nt­nis­se im Jahr 2015 und kann als PDF her­unt­er­ge­lad­en werd­en.

Dies­es Hand­buch richt­et sich an Org­an­i­sat­ion­en und Pers­on­en, die sich dem Ziel ver­schrieb­en hab­en, Bild­ungs­chanc­en für Kind­er mit Mi­gra­t­ions­hint­er­grund zu stärk­en und biet­et prax­is­nah, aber wis­sen­schaft­lich fun­diert, In­for­ma­tion­en rund um Ent­wick­lung, Er­zieh­ung und Bild­ungs­weg­e von Kind­ern.

Wie beugt man in Gemein­schaftsunterkünften der Über­tragung ansteckender Krank­hei­ten vor? Was geschieht bei der Erst­unter­suchung? Wer­den Asyl­suchen­de in Deutsch­land systematisch geimpft? Das Online-Portal des Bundes­ministeriums für Gesundheit bietet Infor­ma­tio­nen rund um das Thema Flüchtlinge und Gesundheit.

Zartbitter Köln hat die neue Broschüre „Alle Mädchen haben Rechte“ entwickelt. Illustrationen informieren Mädchen und junge Frauen mit und ohne Migrations­hintergrund über ihre Rechte. Die Broschüre erleichtert das Gespräch über sexuelle Über­griffe und eignet sich für die Arbeit mit Mädchen und Frauen in den unterschied­lichsten Lebensbereichen - in der Schule, Kirchengemeinde, im Jugendverband, Jugend­zentrum, in der Beratung und in Flüchtlings­unterkünften.

Das Policy Papier gibt konkrete und detaillierte Empfehlungen für eine menschen­recht­skonforme Weiterentwicklung des Gewaltschutzsystems für Asylsuchende und Geduldete in Flüchtlingsunterkünften.

Nach wie vor stoßen ein­ge­wan­derte Familien mit behinderten Angehörigen auf viele Ba­r­rier­en, wenn sie die Un­ter­stütz­ung der Be­hin­dert­en­hilfe in An­spruch nehmen wol­len. Die Bund­es­ver­ein­i­gung Le­bens­hi­lfe e.V. bietet für Be­trof­fene und Fach­kräfte auf der Web­seite "Migration und Behinderung" Konzepte, Anregungen für die Praxis und viele Informationen für Fachkräfte.

Eine neue Sprachlern-App der Diakonie in Niedersachsen soll Flüchtlingen den Weg in den deutschen Alltag erleichtern. Bis zu 800 häufig benutzte Vokabeln kann die App in 50 Sprachen übersetzen - und ermöglicht den Neuankömmlingen so, selbstständig Deutsch zu üben.