Migration
Migrantin mit Kopftuch

Migration

In Deutschland leben rund 82,2 Millionen Menschen, von ihnen haben mehr als 21 Prozent einen Migrationshintergrund. Migrantinnen be­fin­den sich im Vergleich zur deutschstämmigen weiblichen Bevölkerung häufiger in einer schwierigen Lebenssituation. Rechtliche Unsicherheit und eine ungeklärte Zukunftsperspektive, schlechte Arbeits­be­din­gungen und Wohnverhältnisse, alltägliche Diskriminierung wirken sich oft belastend auf die Gesundheit aus.

Das Frauengesundheitsportal bietet Ihnen aktuelle Meldungen und Veranstaltungstipps zum Thema Migration sowie Hinweise zu ausge­wählten Materialien.



Meldungen zum Thema

15.02.2017

Anti­dis­kriminierungs­stelle stärkt Be­rat­ungs­an­ge­bot für Ge­flüchtete und Neu­zu­ge­wander­te

Die Antidiskriminierungsstelle hat ihr Beratungsangebot für geflüchtete und neu zugewanderte Menschen ausgebaut. Der Ratgeber „Diskriminierungsschutz in Deutschland“ erläutert, was rechtlich unter Diskriminierung zu verstehen ist, wann Betroffene gegen Diskriminierung vorgehen können und wo sie Unterstützung und Beratung finden. mehr

15.02.2017

Diskriminierungsrisiken für Geflüchtete in Deutschland – eine Bestandsaufnahme

Mithilfe von zwei sich ergänzenden Befragungen hat die Anti­diskriminierungsstelle des Bundes eine Bestandsaufnahme zu Diskriminierungsrisiken für Geflüchtete vorgenommen. mehr

06.02.2017

„Unfassbare Qual­en und see­li­sches Leid“

Weibliche Genitalverstümmelung: Bundes­frau­en­mi­nis­te­ri­um stellt erste Studie mit Zahlen für Deutschland vor

Anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung hat das Bundesfrauenministerium erstmals eine empirische Studie mit Zahlen für Deutschland vorgestellt. Demnach leben hierzulande knapp 50.000 Frauen, die Opfer einer Ge­ni­tal­ver­stümmelung geworden sind. Nach Schätzungen sind zwischen 1.500 und 5.700 Mädchen, die in Deutschland leben, davon bedroht. mehr

31.01.2017

Schwangerschaft und Flucht

Auftakt-Veranstaltung zum Modellprojekt für geflüchtete Schwangere

Die Parlamentarische Staatssekretärin Elke Ferner hat am 31. Januar an der Auftaktveranstaltung zum Modellprojekt "Schwangerschaft und Flucht" teilgenommen. Das Projekt richtet sich mit einer Beratung an schwangere geflüchtete Frauen. mehr

26.01.2017

Mehr An­ge­bote für junge Flücht­linge

Künftig begleiten alle Jugendmigrationsdienste junge Flüchtlinge

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) baut seine Beratungsangebote für junge Flüchtlinge aus: Künftig sollen an allen Standorten der Jugendmigrationsdienste junge Flüchtlinge, die rechtmäßig oder mit Duldung in Deutschland leben, beraten und begleitet werden. mehr

06.01.2017

Flüchtlingsfamilien: Eltern­begleiterinnen und Eltern­be­gleiter helfen bei der Inte­gra­tion

Neues Bundesmodellprogramm "Starke Netzwerke Eltern­be­gleitung für geflüchtete Familien" startet Interessen­bekundungs­ver­fahren

Dass die vielen geflüchteten Familien mit Klein- und Schulkindern gut in Deutschland ankommen und sich integrieren, ist eine wichtige familienpolitische Aufgabe. Das stellt auch die Fachkräfte in den Einrichtungen der frühkindlichen Bildung und Betreuung vor viele neue Herausforderungen, denn neu zugewanderte Familien benötigen besondere Betreuung. Der Arbeit von Elternbegleiterinnen und Elternbegleitern kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Ihre Arbeit soll stärker gefördert werden - weshalb das BMFSFJ ab Frühjahr 2017 das neue Programm mit jährlichen Programmitteln in Höhe von 3 Mio € auflegt. mehr

04.01.2017

Für den besseren Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften

Bundesweit werden 75 weitere Koordinatorenstellen gefördert

Die von UNICEF und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufene Bundesinitiative zum „Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften“ wird erheblich ausgebaut: Bundesweit werden weitere 75 Koordinatorenstellen für Gewaltschutz gefördert. mehr

09.12.2016

Der Start ins Leben

Aktion Erzählcafés

Erzählcafés verbinden Generationen und Kulturen. Im Café berichten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen live von ihren Erfahrungen rund um Schwangerschaft und Geburt. Es sind Berichte von gestern bis heute, die zum Nachdenken anregen, authentisches Lernen ermöglichen und vor allem Mut machen. mehr

24.11.2016

Ministerin Steffens: Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter – auch für weibliche Flüchtlinge

Logo Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen

Emanzipationsministerium zeigt Flagge zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Gewalt gegen Frauen ist leider auch in Nordrhein-Westfalen immer noch fast alltäglich: Im Jahr 2015 gab es rund 26.500 Polizeieinsätze allein wegen häuslicher Gewalt. In rund 10.000 Fällen wurden betroffene Frauen an Beratungsstellen vermittelt. Auch weibliche Flüchtlinge haben oft schwere Gewalterfahrungen gemacht - im Herkunftsland oder auf der Flucht nach Deutschland. mehr

03.11.2016

Ernährung im Fokus 11-12/2016

Land- und Hauswirtschaftlicher Auswertungs- und Informationsdienst

Schwerpunkt „Migration - In­te­gra­ti­on“

Die aktuelle Ausgabe Ernährung im Fokus stellt verschiedene Projekte vor: was getan wurde und was noch getan werden kann, um die Integration der neuen Mitbürger zu fördern. Interessant ist unter anderem das Hochschulprojekt "Kocha­bende" mit Ge­flüch­te­ten, aus dem ein bebildertes Rezeptbuch hervorgegangen ist. mehr

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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet zu einer Reihe von Themen (Sexualaufklärung; Prävention von sexuell übertragbaren Infektionen, Suchtprävention, Kinder und Jugend­liche, Kinderwunsch, Forschung) Basisbroschüren für Bürgerinnen und Bürger aus anderen Herkunftsländern in insgesamt 29 Sprachen an. Außerdem gibt es Materialien für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Das neue Webportal der BZgA bietet Informationen zur sexuellen Gesundheit in 13 Sprachen. Es bietet einen direkten Zugang zu qual­i­täts­ge­sichertem Wissen im Be­reich der sexuellen Ge­sund­heit und unterstützt so­wohl Menschen mit Mi­gra­tions­hint­ergrund als auch Multi­pli­ka­toren.

Ein Rat­geber der Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­stelle erläutert in 10 ver­schieden­en Sprach­en, was rechtlich unter Dis­kri­mi­nie­rung zu verstehen ist, wann Betroffene dagegen vor­gehen können und wo sie Un­ter­stütz­ung und Be­rat­ung finden.

Der Jahr­es­be­richt des Forsch­ungs­zent­rums Mi­gra­tion, In­te­gra­tion und A­syl des Bund­es­amt­es für Mi­gra­tion und Flücht­ling­e (BAMF) biet­et ein­en um­fas­sen­den Ü­ber­blick ü­ber die Pro­jekt­sch­wer­punk­te und -er­ken­nt­nis­se im Jahr 2015 und kann als PDF her­unt­er­ge­lad­en werd­en.

Wie beugt man in Gemein­schaftsunterkünften der Über­tragung ansteckender Krank­hei­ten vor? Was geschieht bei der Erst­unter­suchung? Wer­den Asyl­suchen­de in Deutsch­land systematisch geimpft? Das Online-Portal des Bundes­ministeriums für Gesundheit bietet Infor­ma­tio­nen rund um das Thema Flüchtlinge und Gesundheit.

Zartbitter Köln hat die neue Broschüre „Alle Mädchen haben Rechte“ entwickelt. Illustrationen informieren Mädchen und junge Frauen mit und ohne Migrations­hintergrund über ihre Rechte. Die Broschüre erleichtert das Gespräch über sexuelle Über­griffe und eignet sich für die Arbeit mit Mädchen und Frauen in den unterschied­lichsten Lebensbereichen - in der Schule, Kirchengemeinde, im Jugendverband, Jugend­zentrum, in der Beratung und in Flüchtlings­unterkünften.

Das Policy Papier gibt konkrete und detaillierte Empfehlungen für eine menschen­recht­skonforme Weiterentwicklung des Gewaltschutzsystems für Asylsuchende und Geduldete in Flüchtlingsunterkünften.

Nach wie vor stoßen ein­ge­wan­derte Familien mit behinderten Angehörigen auf viele Ba­r­rier­en, wenn sie die Un­ter­stütz­ung der Be­hin­dert­en­hilfe in An­spruch nehmen wol­len. Die Bund­es­ver­ein­i­gung Le­bens­hi­lfe e.V. bietet für Be­trof­fene und Fach­kräfte auf der Web­seite "Migration und Behinderung" Konzepte, Anregungen für die Praxis und viele Informationen für Fachkräfte.

Eine neue Sprachlern-App der Diakonie in Niedersachsen soll Flüchtlingen den Weg in den deutschen Alltag erleichtern. Bis zu 800 häufig benutzte Vokabeln kann die App in 50 Sprachen übersetzen - und ermöglicht den Neuankömmlingen so, selbstständig Deutsch zu üben.