Migration
Migrantin mit Kopftuch

Migration

In Deutschland leben rund 81,5 Millionen Menschen, von ihnen haben mehr als 20 Prozent einen Migrationshintergrund. Migrantinnen be­fin­den sich im Vergleich zur deutschstämmigen weiblichen Bevölkerung häufiger in einer schwierigen Lebenssituation. Rechtliche Unsicherheit und eine ungeklärte Zukunftsperspektive, schlechte Arbeits­be­din­gungen und Wohnverhältnisse, alltägliche Diskriminierung wirken sich oft belastend auf die Gesundheit aus.

Das Frauengesundheitsportal bietet Ihnen aktuelle Meldungen und Veranstaltungstipps zum Thema Migration sowie Hinweise zu ausge­wählten Materialien.



Meldungen zum Thema

30.05.2016

Dr. Ralf Kleindiek über Schutz und Integration geflüchteter Mädchen und Frauen

Geflüchtete Mädchen und Frauen sind besonders schutz­bedürftig. Wie ihre Rechte gewahrt und sie vor Übergriffen geschützt werden und wie ihre Inte­gration gelingen kann, darüber hat Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundes­familienministerium, am 27. Mai auf Einladung der Frauen­rechts­organisation TERRE DES FEMMES mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Praxis diskutiert. mehr

11.05.2016

Bundesgesundheitsblatt Mai 2016

Schwerpunktthema Gesundheit von Migranten und Geflüchteten

Menschen mit Migrationshintergrund sind eine große Be­völk­erungsgruppe, deren gesundheitliche Situation besonderer Aufmerksamkeit bedarf. Das Bundesgesundheitsblatt widmet sich in der Mai-Ausgabe 2016 dem Thema Gesundheit und Versorgung von Asylsuchenden und Geflüchteten, im Juni 2015 war der Themenschwerpunkt Migration und Gesundheit erschienen. mehr

09.05.2016

Daten­re­port 2016: Sozial­be­richt für Deut­sch­land

Der Datenreport ist ein Sozialbericht, der von der Bund­es­zentrale für politische Bild­ung (bpb) zusammen mit dem Statistischen Bundesamt, dem Wissenschaftszentrum Berlin (ZB) und dem Sozio-oekonomischen Panel des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (SOEP) herausgegeben wird. Die Ausgaben 2016 wurde am 03.05.2016 veröffentlicht und kombiniert Daten der amtlichen Statistik mit denen der Sozial­forsch­ung und schafft ein umfassendes Bild der Lebens­ver­hält­nisse und der Einstellungen der Menschen in Deutschland. mehr

28.04.2016

BÄK-Empfehlungen zum Umgang mit Patientinnen nach weiblicher Genitalverstümmelung überarbeitet

Bundesärztekammer

„Die Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen hat schwer­wiegende körperliche und seelische Folgen. Die anatomischen Besonder­heiten nach Genital­verstümmelung müssen bei Geburt, Operation sowie Wundversorgung funktional, medizinisch und psycho­therapeutisch berücksichtigt werden“, darauf verweist Dr. Ulrich Clever, Menschen­rechtsbeauftragter der Bundesärztekammer (BÄK), in den überar­beiteten Empfehlungen der BÄK zum Umgang mit Patientinnen nach weiblicher Genitalverstümmelung. mehr

20.04.2016

Arbeit mit Flücht­lings­fam­il­ien / Ge­sund­heit von Flücht­lings­kind­ern

Die gesundheitliche Aufklärung und Versorgung von Flüchtlingsfamilien stellt Fachkräfte und Ehrenamtliche vor neue Herausforderungen. Ins­be­son­dere die sprachlichen Hürden gilt es mit reich bebildertem und mehr­sprach­ig­em Material rasch zu überwinden. Auf dem Internetportal kindergesundheit-info.de bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nun speziell für die gesundheitliche Information und Aufklärung von geflüchteten Familien zugeschnittene Materialübersichten an. mehr

31.03.2016

Flyer in 12 Sprachen informieren über Apothekensystem

Logo ABDA

Wie funktionieren deutsche Apotheken und wie bekommen Patienten Medika­mente? Was ist der Unterschied zwischen verschreibungspflichtigen und apothekenpflichtigen Arzneimitteln? Was kosten Medika­mente? Zu diesen und weiteren grundlegenden Fragen hat die ABDA - Bundes­vereinigung Deutscher Apothekerverbände fremdsprachliche Flyer veröffentlicht. mehr

31.03.2016

Mehr Sicherheit für Frauen und Kinder in Flüchtlingsunterkünften

BMFSFJ und KfW unterstützen Kommunen mit zinslosen Darlehen für bauliche Schutzmaßnahmen

Sie sind vor Krieg, Terror und Unterdrückung geflohen. Doch auch in vielen deutschen Flüchtlingsunterkünften sind Frauen und Kinder vor Gewalt und Missbrauch nicht ausreichend geschützt. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die KfW unterstützen deshalb die Kommunen bei der Finanzierung entsprechender baulicher Schutzmaßnahmen in Flüchtlingsunterkünften. mehr

29.03.2016

Gesundheits­kompe­tent mit „Durch­blick“ - Lernerfahrungen aus der Praxis und Handlungsfelder der Zukunft

Wiener Programm fuer Frauengesundheit

Anlässlich der Tagung Gesund­heits­kompe­tent mit „Durchblick“ am 11. März 2016 - im Festsaal der Wiener Gebietskrankenkasse - wurden die Ergebnisse des gleichnamigen Projektes prä­sen­tiert. Zahlreiche VertreterInnen aus Institutionen, Ent­scheid­ungs­trägerInnen sowie AktuerInnen aller relevanten Berufsgruppen bekundeten Ihr Interesse. mehr

24.03.2016

Jahresrückblick zum Diskriminierungsschutz 2015 erschienen

Der Jahresrückblick 2015 der Antidiskriminierungsstelle des Bundes ist heute (Donnerstag) erschienen. Die Antidiskriminierungsstelle gibt damit wieder einen kompakten Überblick über wichtige Entwicklungen beim Diskriminierungsschutz im vergangenen Jahr. mehr

15.03.2016

Alle Menschen haben ein Recht auf wirksamen Schutz vor sexualisierter Gewalt

Auf einer gemeinsamen Fachtagung des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), Johannes-Wilhelm Rörig, und des Deutschen Jugendinstituts (DIJ) wurden am 15. März wirksame Schutzkonzepte in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen diskutiert. Hintergrund bildete der erste Teilbericht des Monitorings zum Stand der Prävention in Deutschland mit Ergebnissen aus qualitativen Erhebungen in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen. mehr

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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet zu einer Reihe von Themen (Sexualaufklärung; Prävention von sexuell übertragbaren Infektionen, Suchtprävention, Kinder und Jugend­liche, Kinderwunsch, Forschung) Basisbroschüren für Bürgerinnen und Bürger aus anderen Herkunftsländern in insgesamt 29 Sprachen an. Außerdem gibt es Materialien für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Das neue Webportal der BZgA bietet Informationen zur sexuellen Gesundheit in 13 Sprachen. Es bietet einen direkten Zugang zu qual­i­täts­ge­sichertem Wissen im Be­reich der sexuellen Ge­sund­heit und unterstützt so­wohl Menschen mit Mi­gra­tions­hint­ergrund als auch Multi­pli­ka­toren.

Dies­es Hand­buch richt­et sich an Org­an­i­sat­ion­en und Pers­on­en, die sich dem Ziel ver­schrieb­en hab­en, Bild­ungs­chanc­en für Kind­er mit Mi­gra­t­ions­hint­er­grund zu stärk­en und biet­et prax­is­nah, aber wis­sen­schaft­lich fun­diert, In­for­ma­tion­en rund um Ent­wick­lung, Er­zieh­ung und Bild­ungs­weg­e von Kind­ern.

Wie beugt man in Gemein­schaftsunterkünften der Über­tragung ansteckender Krank­hei­ten vor? Was geschieht bei der Erst­unter­suchung? Wer­den Asyl­suchen­de in Deutsch­land systematisch geimpft? Das Online-Portal des Bundes­ministeriums für Gesundheit bietet Infor­ma­tio­nen rund um das Thema Flüchtlinge und Gesundheit.

Der Flyer "Neustart in Deutschland - Gemeinsam stark" des BMAS gibt einen Überblick zum Thema Neustart für Flüchtlinge, für Arbeitslose und für Arbeitgeber.

Zartbitter Köln hat die neue Broschüre „Alle Mädchen haben Rechte“ entwickelt. Illustrationen informieren Mädchen und junge Frauen mit und ohne Migrations­hintergrund über ihre Rechte. Die Broschüre erleichtert das Gespräch über sexuelle Über­griffe und eignet sich für die Arbeit mit Mädchen und Frauen in den unterschied­lichsten Lebensbereichen - in der Schule, Kirchengemeinde, im Jugendverband, Jugend­zentrum, in der Beratung und in Flüchtlings­unterkünften.

Das Policy Papier gibt konkrete und detaillierte Empfehlungen für eine menschen­recht­skonforme Weiterentwicklung des Gewaltschutzsystems für Asylsuchende und Geduldete in Flüchtlingsunterkünften.

Nach wie vor stoßen ein­ge­wan­derte Familien mit behinderten Angehörigen auf viele Ba­r­rier­en, wenn sie die Un­ter­stütz­ung der Be­hin­dert­en­hilfe in An­spruch nehmen wol­len. Die Bund­es­ver­ein­i­gung Le­bens­hi­lfe e.V. bietet für Be­trof­fene und Fach­kräfte auf der Web­seite "Migration und Behinderung" Konzepte, Anregungen für die Praxis und viele Informationen für Fachkräfte.

Eine neue Sprachlern-App der Diakonie in Niedersachsen soll Flüchtlingen den Weg in den deutschen Alltag erleichtern. Bis zu 800 häufig benutzte Vokabeln kann die App in 50 Sprachen übersetzen - und ermöglicht den Neuankömmlingen so, selbstständig Deutsch zu üben.

Die Broschüre wendet sich an Neuzuwanderer. Sie gibt Tipps, die den Alltag erleichtern und beinhaltet (Internet-)Adressen zu Beratungsangeboten und weiterführenden Stellen. Sie ist kostenlos und kann in Deutsch, Arabisch, Englisch, Fran­zö­sisch, Polnisch, Rus­sisch, Tür­kisch, Bulgarisch, Griechisch, Italienisch, Portugiesisch, Ru­mänisch und Spa­nisch bestellt oder heruntergeladen werden.