Migration
Migrantin mit Kopftuch

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In Deutschland leben rund 81,5 Millionen Menschen, von ihnen haben mehr als 20 Prozent einen Migrationshintergrund. Migrantinnen be­fin­den sich im Vergleich zur deutschstämmigen weiblichen Bevölkerung häufiger in einer schwierigen Lebenssituation. Rechtliche Unsicherheit und eine ungeklärte Zukunftsperspektive, schlechte Arbeits­be­din­gungen und Wohnverhältnisse, alltägliche Diskriminierung wirken sich oft belastend auf die Gesundheit aus.

Das Frauengesundheitsportal bietet Ihnen aktuelle Meldungen und Veranstaltungstipps zum Thema Migration sowie Hinweise zu ausge­wählten Materialien.



Meldungen zum Thema

29.06.2016

Kul­tu­r­el­l­e An­ge­bo­t­e für jung­e er­wachs­en­e Flücht­ling­e

Acht Programm­partner in "Kultur macht stark. Bünd­nisse für Bild­ung" erhalten zu­sätz­liche Förd­er­mittel / Wanka: "Sprache und Land ken­nen lern­en"

Das auf der Flucht Erlebte aufarbeiten oder sich in der neuen Heimat zurechtfinden - die kulturelle Bildung bietet viele Methoden und Möglichkeiten gerade auch für junge erwachsene Flüchtlinge. Acht Programmpartner in "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" können jetzt auch kulturelle Bildungsprojekte für junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren anbieten. mehr

23.06.2016

Nach­les­e zur BVPG-Stat­us­kon­fer­enz „Flucht und Ge­sund­heit“

Wie kön­nen Ge­flücht­et­e von den An­ge­bot­en der Prä­ven­tion und Ge­sund­heits­förd­er­ung pro­fi­tier­en?

Was ist notwendig, um Geflüchtete mit Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung zu erreichen? Dieser Frage gingen ExpertInnen und Teilnehmende im Rahmen der Statuskonferenz „Flucht und Gesundheit“ am 22. Juni 2016 in der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf nach. mehr

22.06.2016

Bundesfamilien­ministerium unterstützt Folteropferzentren

Zusätzliche Mittel zur Behandlung traumatisierter Flüchtlinge

Flüchtlinge, die Folter, Vergewaltigung oder sonstige schwere Formen psy­chi­scher, physischer oder sexueller Gewalt erlitten haben, benötigen gute medizinische und psychosoziale Betreu­ung. Die Folteropferzentren, die es im gesamten Bundesgebiet gibt, sind hier wichtige Anlaufstellen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert diese wichtigen psychosozialen Einrichtungen mit weiteren 3 Millionen Euro für das Jahr 2016. mehr

21.06.2016

Kinder und Frauen besser schützen und fördern

BMFSFJ, UNICEF und DRK stellen Pilotprojekt in Flüchtlings­unterkunft vor

Heute (Dienstag) hat Bundes­familien­ministerin Manuela Schwesig eine Not­unterkunft in der Marburger Straße in Berlin besucht. Die Ein­richtung, die vom Deutschen Roten Kreuz betrieben wird, gehört zu den Pilot­pro­jekten der Bundesinitiative "Schutz von Frauen und Kindern in Flücht­lings­unterkünften", die das Bundesfamilienministerium ge­meinsam mit UNICEF und anderen Partnern ins Leben gerufen hat. mehr

30.05.2016

Dr. Ralf Kleindiek über Schutz und Integration geflüchteter Mädchen und Frauen

Geflüchtete Mädchen und Frauen sind besonders schutz­bedürftig. Wie ihre Rechte gewahrt und sie vor Übergriffen geschützt werden und wie ihre Inte­gration gelingen kann, darüber hat Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundes­familienministerium, am 27. Mai auf Einladung der Frauen­rechts­organisation TERRE DES FEMMES mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Praxis diskutiert. mehr

24.05.2016

Jahresbericht 2015 des Forschungszentrums

Der Jahresbericht des Forschungszentrums Migration, Integration und Asyl bietet einen umfassenden Überblick über die Projektschwerpunkte und -erkenntnisse im Jahr 2015. mehr

13.05.2016

BPtk-Ratgeber für Flüchtlingshelfer und Flüchtlingseltern

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat zwei neue Ratgeber zur Arbeit mit Flüchtlingen und Flüchtlingskindern veröffentlicht. mehr

11.05.2016

Bundesgesundheitsblatt Mai 2016

Schwerpunktthema Gesundheit von Migranten und Geflüchteten

Menschen mit Migrationshintergrund sind eine große Be­völk­erungsgruppe, deren gesundheitliche Situation besonderer Aufmerksamkeit bedarf. Das Bundesgesundheitsblatt widmet sich in der Mai-Ausgabe 2016 dem Thema Gesundheit und Versorgung von Asylsuchenden und Geflüchteten, im Juni 2015 war der Themenschwerpunkt Migration und Gesundheit erschienen. mehr

09.05.2016

Daten­re­port 2016: Sozial­be­richt für Deut­sch­land

Der Datenreport ist ein Sozialbericht, der von der Bund­es­zentrale für politische Bild­ung (bpb) zusammen mit dem Statistischen Bundesamt, dem Wissenschaftszentrum Berlin (ZB) und dem Sozio-oekonomischen Panel des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (SOEP) herausgegeben wird. Die Ausgaben 2016 wurde am 03.05.2016 veröffentlicht und kombiniert Daten der amtlichen Statistik mit denen der Sozial­forsch­ung und schafft ein umfassendes Bild der Lebens­ver­hält­nisse und der Einstellungen der Menschen in Deutschland. mehr

28.04.2016

BÄK-Empfehlungen zum Umgang mit Patientinnen nach weiblicher Genitalverstümmelung überarbeitet

Bundesärztekammer

„Die Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen hat schwer­wiegende körperliche und seelische Folgen. Die anatomischen Besonder­heiten nach Genital­verstümmelung müssen bei Geburt, Operation sowie Wundversorgung funktional, medizinisch und psycho­therapeutisch berücksichtigt werden“, darauf verweist Dr. Ulrich Clever, Menschen­rechtsbeauftragter der Bundesärztekammer (BÄK), in den überar­beiteten Empfehlungen der BÄK zum Umgang mit Patientinnen nach weiblicher Genitalverstümmelung. mehr

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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet zu einer Reihe von Themen (Sexualaufklärung; Prävention von sexuell übertragbaren Infektionen, Suchtprävention, Kinder und Jugend­liche, Kinderwunsch, Forschung) Basisbroschüren für Bürgerinnen und Bürger aus anderen Herkunftsländern in insgesamt 29 Sprachen an. Außerdem gibt es Materialien für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Das neue Webportal der BZgA bietet Informationen zur sexuellen Gesundheit in 13 Sprachen. Es bietet einen direkten Zugang zu qual­i­täts­ge­sichertem Wissen im Be­reich der sexuellen Ge­sund­heit und unterstützt so­wohl Menschen mit Mi­gra­tions­hint­ergrund als auch Multi­pli­ka­toren.

Der Jahr­es­be­richt des Forsch­ungs­zent­rums Mi­gra­tion, In­te­gra­tion und A­syl des Bund­es­amt­es für Mi­gra­tion und Flücht­ling­e biet­et ein­en um­fas­sen­den Ü­ber­blick ü­ber die Pro­jekt­sch­wer­punk­te und -er­ken­nt­nis­se im Jahr 2015 und kann als PDF her­unt­er­ge­lad­en werd­en.

Dies­es Hand­buch richt­et sich an Org­an­i­sat­ion­en und Pers­on­en, die sich dem Ziel ver­schrieb­en hab­en, Bild­ungs­chanc­en für Kind­er mit Mi­gra­t­ions­hint­er­grund zu stärk­en und biet­et prax­is­nah, aber wis­sen­schaft­lich fun­diert, In­for­ma­tion­en rund um Ent­wick­lung, Er­zieh­ung und Bild­ungs­weg­e von Kind­ern.

Wie beugt man in Gemein­schaftsunterkünften der Über­tragung ansteckender Krank­hei­ten vor? Was geschieht bei der Erst­unter­suchung? Wer­den Asyl­suchen­de in Deutsch­land systematisch geimpft? Das Online-Portal des Bundes­ministeriums für Gesundheit bietet Infor­ma­tio­nen rund um das Thema Flüchtlinge und Gesundheit.

Zartbitter Köln hat die neue Broschüre „Alle Mädchen haben Rechte“ entwickelt. Illustrationen informieren Mädchen und junge Frauen mit und ohne Migrations­hintergrund über ihre Rechte. Die Broschüre erleichtert das Gespräch über sexuelle Über­griffe und eignet sich für die Arbeit mit Mädchen und Frauen in den unterschied­lichsten Lebensbereichen - in der Schule, Kirchengemeinde, im Jugendverband, Jugend­zentrum, in der Beratung und in Flüchtlings­unterkünften.

Das Policy Papier gibt konkrete und detaillierte Empfehlungen für eine menschen­recht­skonforme Weiterentwicklung des Gewaltschutzsystems für Asylsuchende und Geduldete in Flüchtlingsunterkünften.

Nach wie vor stoßen ein­ge­wan­derte Familien mit behinderten Angehörigen auf viele Ba­r­rier­en, wenn sie die Un­ter­stütz­ung der Be­hin­dert­en­hilfe in An­spruch nehmen wol­len. Die Bund­es­ver­ein­i­gung Le­bens­hi­lfe e.V. bietet für Be­trof­fene und Fach­kräfte auf der Web­seite "Migration und Behinderung" Konzepte, Anregungen für die Praxis und viele Informationen für Fachkräfte.

Eine neue Sprachlern-App der Diakonie in Niedersachsen soll Flüchtlingen den Weg in den deutschen Alltag erleichtern. Bis zu 800 häufig benutzte Vokabeln kann die App in 50 Sprachen übersetzen - und ermöglicht den Neuankömmlingen so, selbstständig Deutsch zu üben.