Herz- Kreislauferkrankungen
Blutdruckmessgerät mit Herz

Was sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Der Begriff Herz-Kreislauf-Erkrankungen bezeichnet allgemein Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufsystems. Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist die häufigste Herz-Kreislauf-Erkrankung bei Frauen und Männern. Sie betrifft die Herzkranzarterien und verursacht eine Minderversorgung des Herzens mit Sauerstoff (Ischämie). Die KHK entsteht hauptsächlich durch Ablagerungen an den Gefäßwänden. Diese führen zu einer Verengung und Versteifung der Arterien, was den Blutfluss und Sauerstofftransport beeinträchtigt. Die wichtigsten Erscheinungsformen der KHK sind die Angina pectoris (anfallsartige Brustschmerzen mit Enge- oder Druckgefühl), der Herzinfarkt (plötzlicher Verschluss einer Herzkranzarterie) und die chronische ischämische Erkrankung des Herzmuskels (dauerhafte Minderdurchblutung des Herzens).

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Was finden Sie im Frauengesundheitsportal zum Herz-Kreislauferkrankungen?

  • Fakten zu den häufigsten Herz-Kreislauferkrankungen: Informationen zur Art, Verbreitung und Häufigkeit der wichtigsten Herz-Kreislauferkrankungen und den unterschiedlichen Erkrankungsrisiken von Frauen und Männern.
     
  • Die koronare Herzkrankheit: Informationen zu frauenspezifischen Symptomen des Herzinfarkts, Verhalten im akuten Krankheitsfall und diagnostischen Maßnahmen.
     
  • Klassische Risikofaktoren für die Entstehung einer koronaren Herzkrankheit: Informationen zur Bedeutung von Rauchen, Diabetes, hohem Cholesterin, hohem Blutdruck, Übergewicht und genetischer Vorbelastung.
     
  • Psychosoziale Risikofaktoren: Informationen zum Einfluss von beruflichen und familiären Belastungen, Stress, Angst und Depressionen auf die Entstehung und Bewältigung einer Herzkrankheit.
     
  • Was können Frauen zur Vorbeugung tun? Hier finden Sie aktuelle, an medizinischen Leitlinien orientierte Empfehlungen zum Lebensstil und zu Nahrungsergänzungsmitteln, praktische Tipps für eine „herzgesunde“ Ernährung und Techniken zur Stressbewältigung sowie Antworten auf die Frage, ob sich Herzkrankheiten mit Medikamenten wie Aspirin oder Hormonpräparaten verhüten lassen.
     
  • Rehabilitation nach Herzinfarkt und anderen Herzkrankheiten: Informationen zu Zielen und Chancen der stationären und ambulanten Rehabilitation und zu den verschiedenen Möglichkeiten des „Selbstmanagements“ und des Umgangs mit einer Herzerkrankung.

Das Frauengesundheitsportal listet Ihnen Organisationen, die sich u.a. mit Vorbeugung, Bekämpfung und Folgen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen befassen. In dem Bereich Selbsthilfe und Beratung sind Institutionen benannt, bei denen sich interessierte oder betroffene Frauen über Ursachen, Therapien und Vorsorgemaßnahmen informieren können.

In den Bereichen Informationen/Materialien/Broschüren und Fachpubli­kationen/Daten stehen u.a Leitlinien zur koronaren Herzkrankheit, Risikofaktoren mit Selbsttest sowie Präventions­programme und Rehabilitation zur Verfügung. Zu den englischsprachigen Original­beiträgen gibt es kurze Zusammenfassungen in deutscher Sprache.

Aktuelle Daten und quali­täts­gesicherte Fakten rund um Lebenslagen, Gesundheit und Krankheit von Frauen finden Sie im Infoblatt des Frauen­gesundheitsportals.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Broschüre "Herz in Gefahr?" zu Ursachen, Prävention, Therapie von Herz-Kreis­lauf­er­krankungen ver­öffentlicht. Darin sind die wichtigsten Ergebnisse der Herz-Kreis­lauf-Forschung der letzten Jahre zusam­mengefasst.

Wer sich regelmäßig körp­er­lich bewegt und gesund er­nährt, fördert seine Ge­sund­heit und beugt Herz- und Ge­fäß­krank­heit­en wirk­sam vor. Die Deutsche Herzstiftung bietet Tipps für ein gesundes Herz.