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Modellprojekt Medizinische Intervention gegen Gewalt an Frauen (MIGG)
Details
Kurzbeschreibung
Von 2008 bis 2011 hat das Bundesfamilienministerium das Modellprojekt "Medizinische Intervention gegen Gewalt an Frauen" (MIGG) gefördert. Ziel war es, die gesundheitliche Versorgung von gewaltbetroffenen Frauen im ambulanten Bereich zu verbessern. Das Projekt richtete sich an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte. Sie wurden beim Erkennen und Ansprechen der Folgen von Gewalt, der gerichtssicheren Dokumentation und dem fachgerechten Umgang mit gewaltbelasteten Patientinnen in ihrer Praxis unterstützt.
An fünf Standorten in Deutschland wurde die Einführung eines Interventionsprogramms auf der Basis internationaler Interventionsstandards in Praxen verschiedener Fachrichtungen erprobt. Träger der Modellprojekte waren das Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf an den Standorten Düsseldorf, Kiel und München, Signal e.V. in Berlin und das GESINE-Netzwerk im Ennepe-Ruhr-Kreis.
Weiter Links zum Thema:
Internetseite Gesundheit und Gewalt
Internetseite des Gesine Netzwerks
Internetseite des Universitätsklinikums Düsseldorg UKD
(letzte Aktualisierung am: 30.01.2015)