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Aktuelle Meldungen

Meldungen zum Thema

  • Führt die zunehmende Suizidassistenz zum starken Anstieg der Suizide bei Frauen?

    Das Nationale Suizidpräventionsprogramm für Deutschland (NaSPro) und die Deutsche Akademie für Suizidprävention (DASP) haben die Todesursachenstatistik für 2025 ausgewertet. Der starke Anstieg der Suizide bei Frauen und die deutliche Zunahme medikamentenbezogener Todesfälle werfen die Frage auf, welchen Anteil die wachsende Zahl assistierter Suizide an dieser Entwicklung hat.

  • Regelmäßige körperliche Aktivität trägt wesentlich zur Prävention zahlreicher Erkrankungen bei sowie zur Entwicklung und zum Erhalt von Mobilität, Selbstständigkeit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität über den gesamten Lebensverlauf. „Bewegung und Bewegungsförderung“ ist das Leitthema in der November-Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts. Insgesamt elf Beiträge gehen der zentralen Frage nach, wie körperliche Aktivität unter unterschiedlichen gesellschaftlichen und individuellen Voraussetzungen nachhaltig gefördert werden kann.

  • Vorhofflimmern vorbeugen: Sport, gesunde Ernährung und Gewichtsreduktion senken das Risiko. Leistungssport kann es selten erhöhen.

    Kann man dem Störfeuer im Herzen, Vorhofflimmern, sprichwörtlich davonlaufen: sich mit Hilfe eines gesunden Lebensstils vor dieser Herzrhythmusstörung schützen oder eine bestehende Erkrankung positiv beeinflussen? Vorhofflimmern ist mit über 1,6 Millionen Betroffenen in Deutschland eine ernst zu nehmende Herzrhythmusstörung, die unbehandelt zur lebensbedrohlichen Gefahr werden und zum Schlaganfall führen kann.

  • Alkohol gehört für die große Mehrheit der Deutschen selbstverständlich zum gesellschaftlichen Leben: 86 % konsumieren grundsätzlich alkoholische Getränke, nur 14 % sind abstinent. Wer darauf verzichtet, muss sich jedoch häufig erklären: 42 % haben sich schon einmal dafür rechtfertigen müssen. Dabei empfinden viele den Alkoholkonsum anderer als unangenehm: 46 % haben eine Feier oder Party bereits einmal früher verlassen, weil andere dort zu betrunken waren.

  • Wenn die Wechseljahre zu früh kommen: POI-Register wächst weiter

    Zum zweiten Welt-POI-Tag ziehen die Deutsche Menopause Gesellschaft e.V. (DMG) und das Institut für digitale Gesundheitsdaten gGmbH (IDG) Bilanz: Die Pilotphase des Registers für prämature Ovarialinsuffizienz (POI) ist abgeschlossen. Zwischen November 2024 und März 2026 wurden 250 Patientinnen an 8 Standorten aufgenommen. Nun bauen die DMG und das IDG das Register aus: Das vom Land Rheinland-Pfalz mit rund 300.000 Euro geförderte Projekt „POI-Connect“ nimmt neben POI-Patientinnen auch Frauen mit früher Menopause vor dem 45. Lebensjahr auf und soll Wege zur Behandlung verkürzen.