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Moderne Technik entlastet Frauen, nimmt ihnen aber nicht alle Therapieentscheidungen ab
In der zweiten Zyklushälfte wirkt Insulin bei vielen Frauen mit Typ-1-Diabetes weniger stark: Sie benötigen mehr Insulin, um ihre Blutzuckerwerte im Zielbereich zu halten. Eine Beobachtungsstudie mit 77 Frauen und 380 Menstruationszyklen zeigt, dass in dieser Phase trotz automatisierter Insulinabgabe sowohl die tägliche Insulinmenge als auch die durchschnittlichen Blutzuckerwerte höher waren (1). Die individuellen Muster unterschieden sich jedoch deutlich.
Im Journal of Health Monitoring sind am 4.11.2026 zwei Beiträge mit neuen Daten aus dem Robert Koch-Institut zur Schlafdauer und zur Häufigkeit und Dauer des Mittagsschlafs erschienen, außerdem ein systematischer Review zu psychosozialen Co-Benefits, die mit klimapolitischen Maßnahmen einhergehen.
Wenn es nach Influencerinnen und Influencern in den Sozialen Medien geht, brauchen Frauen so einiges an Nahrungsergänzungsmitteln, um „schöner“, „jünger“ und „strahlender“ auszusehen: Vitamin C für ein starkes Bindegewebe, Biotin für die Haare und Kollagen gegen Falten. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Aber brauchen Frauen eine solche Extra-Portion Nährstoffe wirklich?
Führt die zunehmende Suizidassistenz zum starken Anstieg der Suizide bei Frauen?
Das Nationale Suizidpräventionsprogramm für Deutschland (NaSPro) und die Deutsche Akademie für Suizidprävention (DASP) haben die Todesursachenstatistik für 2025 ausgewertet. Der starke Anstieg der Suizide bei Frauen und die deutliche Zunahme medikamentenbezogener Todesfälle werfen die Frage auf, welchen Anteil die wachsende Zahl assistierter Suizide an dieser Entwicklung hat.
Regelmäßige körperliche Aktivität trägt wesentlich zur Prävention zahlreicher Erkrankungen bei sowie zur Entwicklung und zum Erhalt von Mobilität, Selbstständigkeit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität über den gesamten Lebensverlauf. „Bewegung und Bewegungsförderung“ ist das Leitthema in der November-Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts. Insgesamt elf Beiträge gehen der zentralen Frage nach, wie körperliche Aktivität unter unterschiedlichen gesellschaftlichen und individuellen Voraussetzungen nachhaltig gefördert werden kann.