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Hepatitis B und D in Deutschland

Infektionen mit Hepatitis-B-Viren gehören zu den häu­figsten Infektions­krank­heiten weltweit. Im Fall eines chronischen Verlaufs zählen sie zu den bedeu­tendsten Ursachen von Leber­zirrhose und Leber­zell­karzinom. Am 28. Juli findet der Welt-Hepatitis-Tag statt, der global auf die Risiken, aber auch Schutz- und Be­hand­lungs­­mög­lich­­keiten von Hepatitis-In­fek­tionen auf­merk­sam macht. RKI-Wissen­schaft­le­rinnen und -Wissen­schaft­ler berichten anläss­lich dieses Tages im Epi­de­mio­lo­gischen Bulletin 29/2019 über die aktuelle Situation bei Hepatitis B und D in Deutschland (das Hepatitis-D-Virus benötigt für die Infek­tion die Hülle des Hepatitis-B-Virus).

Die Ständige Impf­kommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Hepatitis B für alle Säuglinge und Klein­kinder. Im Erwachsenen­alter empfiehlt die STIKO die Impfung besonders gefähr­deten Personen­gruppen. Hierzu gehören zum Beispiel HIV-Positive, Dialyse­patienten, Kontakt­personen zu an Hepatitis B erkrankten Personen, Personen mit Sexual­ver­halten mit hohem Infek­tions­risiko, Personen mit injizie­rendem Drogen­gebrauch, Medizin­personal und Erst­helfer. Die Impf­quoten sind in allen Gruppen unzureichend.