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Sexuell übertragbare Infektionen

Was sind STI?

Die Abkürzung STI ist international und inzwischen auch in Deutsch­land üblich, um sexuell übertragbare Infektionen zu beschrei­ben. Die drei Buch­staben stehen für die Ab­kürzung der englischen Wörter „sexually trans­mitted infections“.
Die Abkürzung STI setzt sich inzwischen auch außerhalb der Fach­welt immer mehr durch. Manchmal findet sich neben der Abkürzung STI auch das Kürzel STD. Es steht für sexuell übertrag­bare Krankheit („sexually transmitted disease“). Der Unter­schied von Erkrankung und Infektion ist nicht nur medizi­nisch bedeutend, er spielt auch in der Präven­tion von STI eine große Rolle. Manche STI verlaufen, zumindest zeit­weise, ohne Krankheits­anzeichen. Dennoch können die Erreger auch in solchen symptom­freien Zeiten weiter­gegeben werden.

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Genitalherpes zählt zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen. Verursacht wird die Infektion vom Herpes-simplex-Virus Typ 2. Man schätzt, dass 10 bis 15 von 100 Menschen das Virus im Körper tragen.

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Menschliche Papillomaviren (HPV) werden sexuell übertragen und treten bei jungen Menschen häufig auf. In der Regel werden sie durch das Immunsystem unschädlich gemacht. Wenn Hochrisikotypen des Virus (hrHPV) aber fortbestehen, können sie die Entwicklung abnormaler Gebärmutterhalszellen verursachen. Diese werden als Vorstufe (Präkanzerose) des Gebärmutterhalskrebses bezeichnet, wenn mindestens zwei Drittel der obersten Schicht des Gebärmutterhalses betroffen sind. Solche Krebsvorstufen können sich nach einigen Jahren zu Gebärmutterhalskrebs entwickeln. Nicht jede Frau mit einer solchen Vorstufe bekommt später auch Gebärmutterhalskrebs.

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Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation infizieren sich etwa eine Million Menschen täglich mit einer sexuell übertragbaren Infektion (STI). Nicht nur weltweit, auch in Deutschland steigt die Zahl der Personen, die sich beispielsweise mit Syphilis oder Chlamydien infizieren, seit einigen Jahren stetig an. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung weist deshalb mit neuen Plakat- und Anzeigenmotiven ihrer LIEBESLEBEN-Kampagne auf die Nutzung von Kondomen in sexuellen Risikosituationen und auf den Arztbesuch bei Symptomen für eine STI hin.

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