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Sexuell übertragbare Infektionen

Was sind STI?

Die Abkürzung STI ist international und inzwischen auch in Deutsch­land üblich, um sexuell übertragbare Infektionen zu beschrei­ben. Die drei Buch­staben stehen für die Ab­kürzung der englischen Wörter „sexually trans­mitted infections“.
Die Abkürzung STI setzt sich inzwischen auch außerhalb der Fach­welt immer mehr durch. Manchmal findet sich neben der Abkürzung STI auch das Kürzel STD. Es steht für sexuell übertrag­bare Krankheit („sexually transmitted disease“). Der Unter­schied von Erkrankung und Infektion ist nicht nur medizi­nisch bedeutend, er spielt auch in der Präven­tion von STI eine große Rolle. Manche STI verlaufen, zumindest zeit­weise, ohne Krankheits­anzeichen. Dennoch können die Erreger auch in solchen symptom­freien Zeiten weiter­gegeben werden.

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Meldungen zum Thema

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation infizieren sich etwa eine Million Menschen täglich mit einer sexuell übertragbaren Infektion (STI). Nicht nur weltweit, auch in Deutschland steigt die Zahl der Personen, die sich beispielsweise mit Syphilis oder Chlamydien infizieren, seit einigen Jahren stetig an. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung weist deshalb mit neuen Plakat- und Anzeigenmotiven ihrer LIEBESLEBEN-Kampagne auf die Nutzung von Kondomen in sexuellen Risikosituationen und auf den Arztbesuch bei Symptomen für eine STI hin.

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Hepatitis B und Hepatitis C werden in erster Linie durch Blut übertragen. Sie können chronisch werden und dann die Leber irreversibel schädigen. Chronisch gewordene Infektionen können lange symptomfrei oder symptomarm verlaufen. Bestimmte Risikogruppen wie medizinisches Fachpersonal oder HIV-Infizierte werden bereits regelhaft auf Hepatitis-Infektionen getestet. Man erhofft sich sowohl einen Nutzen für die Betroffenen, die so frühzeitig behandelt werden können, als auch eine Verringerung der Neuinfektionen durch die Verringerung der Viruspartikelmenge im Blut der Betroffenen und durch Verhaltensänderungen.

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Die neue Internetseite www.queerrefugeeswelcome.de der Deutschen AIDS-Hilfe will schwulen, bisexuellen, lesbischen, trans* und inter* Geflüchteten das Ankommen in Deutschland erleichtern.

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