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Psychische Gesundheit

Psychische Gesundheit

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist psychische Gesund­heit „ein Zustand völligen physischen, mentalen und sozialen Wohl­befindens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit oder Ge­bre­chen“. Sie leistet somit einen entscheidenden Beitrag für die eigene Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Jedoch fühlen sich 13 Prozent der Frauen in Deutschland und 8 Prozent der Männer nach eigenen Angaben seelisch belastet.

Viele Frauen müssen im Laufe ihres Lebens mit psychischen Belas­tungen wie Stress im Beruf, der Pflege von Angehörigen oder dem Tod einer nahestehenden Person umgehen. Auch die vielen verschiedenen Anforderungen und Rollenerwartungen in bestimmten Umbruchphasen wie Schwangerschaft und Geburt oder die Wechseljahre können die Stressbelastung deutlich erhöhen und somit das seelische Wohl­be­fin­den negativ beeinflussen. Zudem erhalten Frauen häufiger als Männer die Diagnose einer psychischen Erkrankung. Entscheidend für die psychische Gesunderhaltung ist, dass Frauen ein ausgewogenes Ver­hält­nis von Anspannung und Entspannung finden, ihre persönlichen Kraftquellen nutzen und daran glauben, auch schwierige Situationen und Aufgaben zu bewältigen.

Verspüren Sie jedoch eine dauerhafte Überforderung oder haben Sie bereits ernste Symptome einer psychischen Erkrankung, sollten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Dies ist kein Zeichen von Schwäche, denn jeder Mensch kann krank werden und psychische Krankheiten sind genauso ernst zu nehmen wie körperliche. Im Frauen­gesund­heits­portal finden Sie qualitätsgesicherte und verlässliche Informationen zur psychischen Gesundheit von Frauen.

Was ist psychische Gesundheit?

Psychische Gesundheit beeinflusst, wie ein Mensch fühlt, denkt und handelt. Bei der Entwicklung der psychischen Gesundheit kommt der sogenannten Resilienz eine große Bedeutung zu.

Psychisch gesund bleiben

Ein wichtiger Faktor für die psychische Gesundheit von Frauen ist, wie sie die oftmals gegensätzlichen Anforderungen von Familie, Beruf und Partnerschaft in ihrem Alltag meistern. Verschiedene Maßnahmen kön­nen ihnen dabei helfen, besser mit den täglichen Belastungen um­zu­gehen.

Risikofaktoren

Die psychische Gesundheit wird von zahlreichen Umständen beein­flusst. Meist müssen mehrere Faktoren gleichzeitig auftreten, bevor sich eine psychische Erkrankung entwickelt. In bestimmten Lebensphasen wie Schwangerschaft, der Zeit des Wochenbetts nach der Geburt und während der Wechseljahre kann sich die Stressbelastung für Frauen deutlich erhöhen, was sich negativ auf das seelische Wohlbefinden auswirken kann.

 

Letzte Aktualisierung: April 2018

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin den Nutzen und die medizinische Notwendigkeit der systemischen Therapie bei Erwachsenen als Psycho­therapie­ver­fahren anerkannt. Nach der somit abgeschlossenen Nutzen­bewertung wird in einem weiteren Schritt die Psycho­therapie-Richtlinie des G-BA angepasst.

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