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Migration

In Deutschland leben rund 82,5 Millionen Menschen, von ihnen haben rund 22,5 Prozent einen Migrationshintergrund. Migrantinnen be­fin­den sich im Vergleich zur deutschstämmigen weiblichen Bevölkerung häufiger in einer schwierigen Lebenssituation. Rechtliche Unsicherheit und eine ungeklärte Zukunftsperspektive, schlechte Arbeits­be­din­gungen und Wohnverhältnisse, alltägliche Diskriminierung wirken sich oft belastend auf die Gesundheit aus.

Das Frauengesundheitsportal bietet Ihnen aktuelle Meldungen und Veranstaltungstipps zum Thema Migration sowie Hinweise zu ausge­wählten Materialien.

Meldungen zum Thema

In Deutschland leben immer mehr Mädchen und Frauen, die von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen sind. Aktuell sind es mehr als 58.000 Frauen und darüber hinaus sind mindestens 13.000 Mädchen gefährdet. Damit ist die Zahl der betroffenen Frauen gegenüber 2016 um 10.000 gestiegen, die der gefährdeten Mädchen um 4.000. Dies geht aus der neuesten Hochrechnung von TERRE DES FEMMES hervor.

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Bundesinitiative legt überarbeitete und erweiterte Leitlinien zum Schutz von Bewohnern von Flüchtlingsunterkünften vor

Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2017 haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und UNICEF überarbeitete sowie erweiterte ?Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften? herausgegeben. Die unter der fachlichen Beteiligung von vielen Partnern erarbeitete Neuauflage enthält erstmals auch Leitlinien zum Schutz von Geflüchteten mit Behinderungen und LSBTI* Geflüchteten.

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Chancen und Teilhabe für Familien mit Migrationshintergrund stärken

Um die Frage, wie Mütter mit Migrationshintergrund beim Einstieg in die Erwerbsarbeit und bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützt werden können, ging es in einem Zukunftsgespräch am 20. Juni im Bundesfamilienministerium. Umfangreiche Daten und Hintergrundinformationen zum Thema liefert die neue Publikation "Gelebte Vielfalt".

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Barrieren identifizieren, kritisieren, überwinden

Die pro familia Fachtagung vom 6. Dezember 2016 in Frankfurt am Main thematisierte pädagogische und beraterische Angebote zu Sexualität und Familienplanung auf Grundlage eines umfassenden Verständnisses von Sexualpädagogik und psychosozialer Beratung. Dieses nimmt Bezug auf den Orientierungsrahmen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte (SRGR), der auf die internationale Bevölkerungskonferenz der Vereinten Nationen in Kairo (1994) zurückgeht. Auf dieser Grundlage dienen pädagogische und beraterische Angebote zu Sexualität und Familienplanung der Umsetzung und Stärkung von menschenrechtlichen Werten und Normen

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Die aktuelle Kurzanalyse des Forschungszentrums des Bundesamtes fasst Daten zu geflüchteten Frauen aus drei Studien zusammen. Der Fokus liegt dabei auf den Aspekten Spracherwerb, mitgebrachte schulische und berufliche Qualifikation sowie Arbeitsmarktzugang. Ergänzend werden Daten aus der Asyl- und der Integrationskursgeschäftsstatistik analysiert.

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Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Schutz und Hilfe für von Genitalverstümmelung bedrohte oder betroffene Mädchen und Frauen sollen durch das vom Land geförderte Bildungsportal www.kutairi.de weiter verbessert werden. Nach einer aktuellen Studie ist die Zahl der Betroffenen in den vergangenen zwei Jahren um 28,5 Prozent gestiegen.

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Modellprojekt „POINT • – Potentiale integrieren“ unterstützt in Berlin allein geflüchtete Frauen bei der Integration in Ausbildung und Arbeitsmarkt

Im Januar 2017 ist das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Projekt „POINT? - Potentiale integrieren“ gestartet, das geflüchtete Frauen in Berlin bei der Aufnahme einer existenzsichernden Beschäftigung oder Ausbildung unterstützt.

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Der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Geselslchaft e.v. (AKF) hat ein neues Interview mit Theda Borde, Professorin an der Alice Salomon Hochschule Berlin, veröffentlicht. In dem Interview gibt Theda Borde einen Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema Gesundheit und Migration.

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BMFSFJ und BMI fördern spezielle Kinderbetreuungsangebote in diesem Jahr mit zehn Millionen Euro

Die Bundesregierung erleichtert Eltern mit kleinen Kindern die Teilnahme an Integrationskursen. Ab sofort fördern das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundesministerium des Innern (BMI) für diese Mütter und Väter eine kursbegleitende Betreuung, wenn deren Kinder noch nicht in eine reguläre Kita oder Kindertagespflege gehen können.

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Das Bundeskabinett hat heute (Mittwoch) den Bericht des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zur Situation von unbegleiteten ausländischen Minderjährigen in Deutschland beschlossen. Es ist die erste umfassende Bestandsaufnahme seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung unbegleiteter ausländischer Kinder und Jugendlicher am 1. November 2015. Fazit: Das Verfahren zur bundesweiten Aufnahme wird von den Ländern und Kommunen verantwortungsvoll umgesetzt und funktioniert im Wesentlichen gut.

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