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Migration

In Deutschland leben rund 82,5 Millionen Menschen, von ihnen haben rund 22,5 Prozent einen Migrationshintergrund. Migrantinnen be­fin­den sich im Vergleich zur deutschstämmigen weiblichen Bevölkerung häufiger in einer schwierigen Lebenssituation. Rechtliche Unsicherheit und eine ungeklärte Zukunftsperspektive, schlechte Arbeits­be­din­gungen und Wohnverhältnisse, alltägliche Diskriminierung wirken sich oft belastend auf die Gesundheit aus.

Das Frauengesundheitsportal bietet Ihnen aktuelle Meldungen und Veranstaltungstipps zum Thema Migration sowie Hinweise zu ausge­wählten Materialien.

Meldungen zum Thema

So gelingt der Berufseinstieg von geflüchteten Müttern

Die Zahl der geflüchteten Frauen in Deutschland hat in den letzten Jahren stark zuge­nom­men. In ihren Biografien spiegelt sich die ganze Vielfalt an Bil­dungs- und Erwerbs­verläufen, aber auch an Familien­formen wider. Die Mehr­heit der Frauen steht in Familien­­ver­­ant­­wortung, hat also für Kinder unter 18 Jahren zu sorgen. Bei aller Vielfalt eint sie eines: Sie wollen dazugehören, sich und ihre Familie integrieren sowie Zugang zu Sprache, Alltags­leben und Arbeit finden.

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml unterstützt auch im kommenden Jahr das inter­kul­tu­relle Gesund­heits­projekt "MiMi – Mit Migranten für Migranten". Huml betonte am Montag: "Das Projekt 'MiMi' in­formiert Migranten in muttersprachlichen Veran­staltungen über wichtige Aspekte von Gesund­heits­för­de­rung, Vorsorge und Früherkennung sowie über den Aufbau des deutschen Gesundheitssystems.

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Dokumentation des Fachtags ist jetzt online

Frühe Hilfen für geflüchtete Familien sind ein aktuelles und sehr dynamisches Praxis­feld, das die Fachkräfte vor unterschiedliche Heraus­for­derun­gen stellt. Denn geflüchtete Familien sind vielfältigen existenziellen Belas­tungs­situa­tionen ausgesetzt, vor, während und nach der Flucht. Dabei ist die Bewälti­gung ihrer Situation nicht leicht.

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Mehr als drei Viertel aller Geflüchteten aus den Herkunftsländern Syrien, Irak und Afghanistan haben unter­schiedliche Formen von Gewalt erlebt und sind dadurch oft mehrfach traumatisiert. Das Ergebnis einer Befragung des Wissen­schaft­lichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt, dass dies einen gravierenden Einfluss auf ihre Gesundheit hat.

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Familien mit Fluchterfahrung unterscheiden sich mit ihren Wünschen für ihre Kinder nicht grundlegend von anderen Familien, allerdings leben sie oft unter schwierigen Bedingungen und häufig in Erstauf­nahme­ein­richtungen. Die Ausgabe wirft einen Blick auf die Situation geflüchteter Familien.

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Noch immer verhindern rassistische und sexistische Barrieren die gleichberechtigte Teilhabe von Migran­tinnen* und geflüchtete Frauen* am deutschen Arbeits­markt. Im Vergleich zu Männern* sind Frauen* häufiger im Niedrig­lohn­sektor beschäftigt und arbeiten unter prekären Beschäftigungs­verhält­nissen. Migrantinnen* und geflüchtete Frauen* betrifft dies in besonderem Maße.

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In der gestrigen Sitzung des Ministerrates stellten das Integrationsministerium und das Gesundheits­ministerium ein umfangreiches Konzept zur Verbesserung der psychosozialen Versorgung von Schutz­suchenden vor. „Wie und ob Integration von geflüchteten Menschen in unsere Gesellschaft gelingt, hängt von vielen Voraussetzungen ab. Psychische Gesundheit und eine gute psychosoziale Versorgung gehören dazu. Ein wichtiges Ziel der Landesregierung ist es deshalb, bestehende Beratungs- und Therapie­an­gebote zu verbessern und an den Bedarf anzupassen“, sagten Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Integrationsministerin Anne Spiegel.

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Krebskranke Menschen mit Migrations­hintergrund haben in der letzten Phase ihres Lebens einen schlechteren Zugang zu einer umfassenden palliativ­medizi­nischen Versorgung. Das zeigt eine aktuelle Studie von Wissen­schaftlern der Universitäts­medizin Göttingen.

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Die Frauen, die Ministerin Giffey heute (Montag) im Bundes­familien­ministerium begrüßte, sind „Stark im Beruf“. Es sind Frauen mit Migrationshintergrund, die den Einstieg in Ausbildung und Arbeit in Deutschland geschafft haben. Sie erzählen, was möglich ist, wenn ein starker Wille und gezielte Unterstützung zusammenkommen.

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Die neue Internetseite www.queerrefugeeswelcome.de der Deutschen AIDS-Hilfe will schwulen, bisexuellen, lesbischen, trans* und inter* Geflüchteten das Ankommen in Deutschland erleichtern.

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