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HIV / AIDS

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Kurzfilm zu Selbsthilfe nach Flucht und Migration

Film über psychische und körperliche Beschwerden in 13 Sprachen

Viele Geflüchtete entwickeln körperliche und psychische Beschwerden, wenn sie „angekommen“ sind. Schlaf­stö­rungen, Herz­rasen oder Unruhe können Anzeichen der Verarbeitung schwieriger Ereignisse sein. Was betroffene Menschen dagegen tun können, zeigt ein Kurzfilm des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie (MPI).

„Flucht und Migration – Selbsthilfe“ illustriert als Cartoon in 13 Sprachen, was Betroffene tun können: In eine Chilischote beißen zum Beispiel, um unangenehme Gefühle zu vertreiben oder feste Schlafenszeiten einhalten, um besser durch die Nacht zu kommen. Der Film fordert sie aber auch auf, sich Hilfe zu holen, wenn ihre Beschwerden sich nicht bessern oder zu stark sind.

Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie hat den 2,5 Minuten langen Film im Rahmen seines Projektes RefPsych produziert, unterstützt wurde er von der Max-Planck-Förderstiftung. Er soll sich wie der erste Kurzfilm online über Social Media-Kanäle verbreiten, um möglichst viele Geflüchtete sowie ihre Helfer zu erreichen. Im ersten Teil geht es darum, über mögliche körperliche und psychische Symptome nach Flucht und Migration aufzuklären, zur Entlastung und als Aufforderung, sich Hilfe zu holen.

Der Link zu den Filmen sowie weitere Infos zum Projekt: https://www.psych.mpg.de/refpsych.

Zitiert nach einer Meldung des Max-Planck-Instituts für Psychiatrievom 07.03.2019

Weitere Informationen zu Psychischen Erkrankungen finden Sie im Frauengesundheitsportal