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Familienplanung

Meldungen zum Thema

Neuer Film des NZFH: „Wenn Babys schreien: Über das Trösten und Beruhigen“

NZFH und „Bündnis gegen Schütteltrauma“ unterstützen Eltern

Ein schreiendes Baby zu beruhigen ist nicht immer einfach. Wie Eltern ihr Baby trösten können, ver­mittelt der neue Informa­tions­film „Wenn Babys schreien: Über das Trösten und Beruhigen“, den das Natio­nale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) mit Förderung des Bundes­­familien­­minis­­teriums zur Prävention von Schüttel­trauma erstellt hat.

Der rund vierminütige Film zeigt, wie Eltern ihr Kind Schritt für Schritt dabei unter­stützen können, sich zu beruhigen. Das stufenweise Vorgehen kann eine Eskalation unter­brechen und verhindern, dass das Baby immer mehr schreit. Lang­anhal­ten­des Schreien gilt als Auslöser dafür, dass Eltern ihr Baby im Affekt schütteln.

Das Medium richtet sich neben Eltern auch an Multipli­ka­torinnen und Multi­pli­ka­toren, die den Film bei ihrer Aufklärungs- und Beratungs­arbeit mit Müttern und Vätern einsetzen können. Der Film kann auf www.elternsein.info, der Internet­seite des NZFH, und dem Youtube-Kanal der Bundes­zentrale für gesund­heit­liche Aufklärung (BZgA) angesehen werden.

Bei der Aufklärung über die lebensgefährlichen Folgen durch das Schütteln eines Säug­lings oder Klein­kindes wird das NZFH vom bundesweiten „Bündnis gegen Schüttel­trauma“ unterstützt. Dem Bündnis gehören 35 Verbände, Institutionen und Fach­gesell­schaften aus dem Gesund­heits­wesen, der Kinder- und Jugendhilfe und dem Kinderschutz an. Deren Fachkräfte setzen in ihren Beratungs­gesprächen die Aufklä­rungs­materialien des NZFH ein. Dazu zählen

  • der neue Film „Wenn Babys schreien: Über das Trösten und Beruhigen“
  • der Flyer „Ihre Nerven liegen blank?“ in sieben Sprachen und
  • die DVD mit dem Informationsfilm „Niemals schütteln! Wenn Babys nicht aufhören zu schreien“ in sieben Sprachen.

Alle Materialien zur Aufklärung von Schütteltrauma können kostenlos bestellt werden unter www.fruehehilfen.de/flyer-schuetteltrauma.

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen
Träger des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut e. V. Das NZFH wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es unterstützt seit 2007 die Fachpraxis dabei, familiäre Belastungen und Ressourcen früher zu erkennen, bedarfsgerechte qualitätsgesicherte Angebote bereitzustellen und die Vernetzung der unterschiedlichen Berufsgruppen zu fördern.

Weitere Informationen zur Aufklärungsarbeit des NZFH mit dem „Bündnis gegen Schütteltrauma“ finden Sie unter: www.elternsein.info und www.fruehehilfen.de

Zitiert nach einer Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärng vom 23.01.2019