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Ernährung

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Weniger chronische Erkrankungen bei vollwertiger Ernährung

Die Ernährung gilt als wesentlicher Lebensstilfaktor, um das Risiko von chronischen Erkran­kungen zu senken. Das hat eine Metaanalyse neuseelän­discher Wissen­­schaftler in der Zeitschrift Lancet bestätigt (2019; doi: 10.1016/S0140-6736(18)31809-9). Die Studie wurde von der Welt­­gesund­­heits­­orga­ni­sation (WHO) in Auftrag gegeben, unter anderem, um die Entwick­lung neuer Empfeh­lungen für eine optimale tägliche Ballast­stoff­zufuhr zu unterstützen.

Die Forscher analysierten 185 Beobachtungs­studien mit Daten, die sich auf 135 Millionen Personen­jahre beziehen, und 58 klinische Studien mit 4.635 erwachsenen Teilnehmern. Sie konzen­trierten sich auf vor­zei­tige Todesfälle durch und die Inzidenz von koronarer Herz­krank­heit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall sowie auf Typ-2-Diabetes, sowie verschiedene Krebs­erkran­kungen, nämlich neben Darm­krebs auch Brust-, Endometrium-, Ösophagus- und Prostata­krebs. Die Autoren schlossen nur Studien mit gesunden Teilnehmern ein, sodass die Ergebnisse nicht auf Menschen mit bestehenden chronischen Erkrankungen übertragen werden können.

Ballaststoffe
Die Ergebnisse deuten auf eine Abnahme der Gesamt- und kardiovaskulären Sterblich­keit um 15 bis 30 % hin, wenn man Menschen vergleicht, die die höchste Menge an Ballast­stoffen essen mit denen, die am wenigs­ten essen. Der Verzehr ballaststoff­reicher Lebens­mittel reduzierte auch die Häufigkeit von koronarer Herzkrankheit, Schlaganfall, Typ-2-Diabetes und Darmkrebs um 16 bis 24 %.

Darüber hinaus ergab die Metaanalyse klinischer Studien, dass eine zunehmende Ballaststoff­aufnahme mit einem geringeren Körpergewicht und Cholesterin im Vergleich zu einer geringeren Aufnahme verbunden war.

Zum gesamten Beitrag

Zitiert nach einem Beitrag im Ärzteblatt vom 14.01.2019