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Brustkrebs

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Krebs – warum Sport und Bewegung schützen können

Was ist besser - viel bewegen im Alltag oder gezielt trainieren? Die Antwort der Experten: Beides ist gut, Haupt­sache, man ist möglichst viel und regelmäßig aktiv. Das tut nicht nur dem Herz und der Figur gut. Bewe­gung und Sport senken auch das Krebs­risiko. Das gilt zwar nicht pauschal für alle Tumoren. Aber zumin­dest senkt man die Wahr­­schein­­lich­­keit, an einigen der häufigeren Krebs­arten zu erkranken. Wie viel Bewegung muss es sein, damit man sich etwas davon versprechen darf? Der Krebs­infor­mations­dienst hat für seinen neuen Text die internationalen Empfeh­lungen durchgesehen.

Kein Wundermittel, aber wirksame Hilfe
Klar ist: Einen hundertprozentigen Schutz vor Krebs haben selbst Spitzensportler nicht. Es gibt eine ganze Reihe von Krebsarten, denen man nach heutigem Kenntnisstand kaum wirksam vorbeugen kann: weder durch den Verzicht auf Zigaretten und Alkohol, noch durch gesunde Ernäh­rung oder viel Bewegung. Doch wer sich regelmäßig bewegt, gewinnt zumindest einige Pluspunkte in der Statistik häufiger Tumorarten: Körperlich aktive Menschen erkranken im Durchschnitt seltener an Dick­darm­krebs. Bei fitten Frauen sinkt die Wahrscheinlichkeit für Brust­krebs und Krebs des Gebär­mutter­körpers. Wahrscheinlich gibt es noch weitere, wenn auch weniger gesicherte Einflüsse: auf das Risiko für Lungenkrebs, Blasenkrebs, Nieren­zellkrebs, Speiseröhren- und Magen­krebs, vielleicht auch auf die Wahr­schein­lich­keit, an Prostata­krebs, Krebs der Bauch­speichel­drüse, der Leber oder Eierstock­krebs zu erkranken.

Ausgewogene Energiebilanz
Wie erklären sich Forscher den Zusammenhang? Ein wichtiges Stichwort ist die Energiebilanz. Konkret bedeutet dies: Man sollte möglichst jeden Tag so viel Energie verbrauchen, wie man aufnimmt. Doch körperliche Aktivität bedeutet mehr als Kalorienverbrauch: Wer sich viel und regelmäßig bewegt, setzt auch positive Signale für einen ausgeglichenen Stoffwechsel, in dem es keine übermäßigen Wachs­tums­anreize für Tumorzellen gibt.

Was heißt viel, was bedeutet regelmäßig, wenn es um Bewegung geht?
Inzwischen lauten die internationalen Expertenempfehlungen fast gleich: Man sollte sich möglichst jeden Tag bewegen, und zwar so viel, dass pro Woche mindestens 150 Minuten zusammen­kommen, also zweieinhalb Stunden. Das kann zügiges Gehen sein, Radfahren im Alltag oder auch Garten­arbeit. Wer es stattdessen lieber "knackig" mag, sollte für anstrengenden Sport mindestens 75 Minuten pro Woche einplanen. Ein Tipp gehört noch dazu, vor allem, wenn man neu starten möchte mit einem Sport- oder Bewegungsprogramm: Dann sollte man sich sicherheits­halber beim Hausarzt oder der Hausärztin dazu beraten lassen. Sie können einschätzen, wie viel Belastung gut für die körperliche Fitness ist.

Zum Weiterlesen

Zitiert nach einer Meldung des Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum vom 08.02.2019

Weitere Informationen zu Krebserkrankungen finden Sie im Frauengesundheitsportal