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Bewegung und Sport

Soziale Bedingungen

KOLIBRI. Studie zum Konsum leistungsbeeinflussender Mittel in Alltag und Freizeit. Ergebnisbericht

Details

HerausgeberIn
Robert Koch-Institut (RKI)
Erscheinungsjahr
2011

Kurzbeschreibung

"Ziel der Studie war es, die Häufigkeit der Anwendung leistungssteigernder Mittel in der Allgemeinbevölkerung zu ermitteln. Dabei sollten spezifische Konsummuster, vor allem im Zusammenhang mit der Ausübung von Sport untersucht und Nutzergruppen charakterisiert werden. Die Ergebnisse können dazu beitragen, Zielgruppen und Ansatzpunkte für Präventionsmaßnahmen auf der Basis belastbarer Angaben zur Konsumhäufigkeit relevanter Substanzen in der Allgemeinbevölkerung zu ermitteln. Insgesamt 6.142 Personen im Alter von 19 bis 97 Jahren gaben in dieser schriftlich-postalischen Studie detailliert Auskunft über die Anwendung entsprechender Präparate und die Art und Häufigkeit ihrer Sportausübung.

In KOLIBRI sollte ein breites Spektrum von Mitteln erfasst werden, welche im sportlichen Kontext aber auch in anderen Alltagsbereichen in der Allgemeinbevölkerung zur Anwendung kommen und zur Erhöhung der körperlichen Leistungsfähigkeit oder zur Verbesserung des psychischen Wohlbefindens eingesetzt werden. (...)

Insgesamt zeigen die Ergebnisse von KOLIBRI, dass eine differenzierte Betrach-tung der Konsummuster leistungsbeeinflussender Substanzen in der Bevölkerung erforderlich ist. Allgemeine Kampagnen, die sich an die Gesamtbevölkerung richten, erscheinen angesichts der eher niedrigen Prävalenzen nicht erforderlich. In Abhängigkeit von der gesundheitlichen Lage, dem Geschlecht, dem Alter, der Arbeitsbelastung, der sportlichen Aktivität sowie der generellen Einstellung der Anwenderinnen und Anwender differiert der Konsum leistungsbeeinflussender Mittel erheblich. Dies erfordert jeweils passgenaue Präventionsbotschaften oder Interventionsmaßnahmen bei den jeweiligen Zielgruppen. Als Interventionsfelder kommen beispielsweise Fitnessstudios und betriebliche Settings in Betracht. Auch der Missbrauch oder unkritische Konsum von Arzneimitteln, insbesondere von Schmerzmitteln, könnte in geeigneter Form thematisiert werden." (Einleitung der Studie)

(letzte Aktualisierung am: 20.08.2013)