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Aktuelle Meldungen

Welttag der Suizidprävention 2017

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Hilfe für Menschen in seelischer Not"

Am 10. September findet zum 15. Mal der Welttag der Suizidprävention statt, den die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der International Association for Suicide Prevention (IASP) ausgerufen haben.

"Rund 10.000 Menschen nehmen sich jedes Jahr das Leben. Etwa zehnmal so viele Menschen versuchen sich selbst zu töten. Jedes Suizidopfer ist eines zu viel. Deshalb dürfen die Anstrengungen nicht nachlassen, Menschen in seelischer Not durch Beratung und Begleitung zu helfen." Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

Um einen wissenschaftlich fundierten Bericht zu Suizid und Suizidprävention in Deutschland zu erhalten, fördert das Bundesgesundheitsministerium aktuell ein Projekt des Nationalen Suizidpräventionsprogramms für Deutschland (NaSPro). Das NaSPro wurde im Jahr 2002 auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) und mit Unterstützung des BMG gegründet, um das Wissen und die Kräfte aller Beteiligten auf dem Gebiet der Suizidprävention zu bündeln. Das aktuelle Projekt soll zunächst einen Überblick über die verschiedenen Behandlungs- und Hilfsangebote sowie über spezielle Projekte für bestimmte Risikogruppen herstellen. In einem zweiten Schritt soll ermittelt werden, wie die bestehenden Hilfsangebote weiterentwickelt werden können. Für das dreijährige Projekt stehen Mittel in Höhe von 326.000 Euro zur Verfügung.

Das BMG hat darüber hinaus im April 2017 einen Förderschwerpunkt zur Suizidprävention öffentlich ausgeschrieben. In diesem Rahmen fördert das BMG in den nächsten drei Jahren Forschungsprojekte zur Suizidprävention. Damit sollen bestehenden Hilfs- und Beratungskonzepte wissenschaftlich bewertet und neue Maßnahmen und Konzepte zur Vermeidung von Suizidversuchen oder Suiziden entwickelt werden. Hierfür stehen bis 2020 insgesamt rund 5 Millionen Euro bereit. In Kürze werden die für die Förderung ausgewählten Projekte bekannt gegeben.

Zitiert nach einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 08.09.2017

Weitere Informationen zur Psychischen Gesundheit finden Sie im Frauengesundheitsportal