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Hohe Aufnahme von trans-Fettsäuren erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Krapfen, Mutzen oder Donuts werden frittiert. Dabei können sich trans-Fettsäuren bilden, deren Verzehr sich negativ auf die Gesundheit auswirkt. Eine hohe Zufuhr an trans-Fettsäuren steigert das LDL-Cholesterol im Blut, das das Risiko für Fettstoffwechselstörungen und koronare Herzkrankheit erhöht. Die DGE empfiehlt daher, möglichst wenig trans-Fettsäuren zu sich zu nehmen, am besten weniger als 1 % der Nahrungsenergie. Bei Erwachsenen entspricht dies nicht mehr als 2 bis 3 g pro Tag.

Trans-Fettsäuren entstehen sowohl durch natürliche als auch lebensmitteltechnologische Prozesse. Sie entwickeln sich unter anderem bei der unvollständigen Härtung von Pflanzenölen oder deren starkem Erhitzen. So gelangen trans-Fettsäuren nicht nur in zahlreiche Lebensmittel wie Margarine und Bratfette, sondern auch in damit hergestellte Produkte wie frittierte Speisen, Blätterteig, Fertiggerichte wie Pizzen, Kartoffelchips oder andere Snackartikel.

In Deutschland müssen trans-Fettsäuren nur auf Lebensmitteln deklariert werden, die der Diät-Verordnung unterliegen. Bei anderen Lebensmitteln beachten Verbraucher am besten die Zutatenliste: Angaben wie "enthält gehärtete Fetten? deuten auf einen trans-Fettsäurengehalt hin. In welchen Mengen ist allerdings nicht ersichtlich. Bei Unverpacktem ist kaum herauszufinden, ob trans-Fettsäuren überhaupt enthalten sind.

Obwohl auf dem deutschen Markt seit 2012 der Gehalt an trans-Fettsäuren lebensmitteltechnologischer Herkunft in Lebensmitteln rückläufig ist, kommen bei der Herstellung von Siedegebäck teilweise noch Fette mit hohen Anteilen an trans-Fettsäuren zum Einsatz. In Europa gibt es bisher keine gesetzliche Regelung dafür.

Krapfen sind kalorien- und fettreich. Je nach Größe, Füllung und Zuckerbestreuung enthält ein Krapfen etwa 200 Kalorien und knapp zehn Gramm Fett. Wählen Sie also auch in der Karnevalszeit Ihre Lebensmittel bewusst aus! Essen Sie vollwertig und abwechslungsreich nach den 10 Regeln der DGE!

Zitiert nach einer Meldung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung vom 09.02.2018