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Aktuelle Meldungen

Gynäkologie im Fokus

In der neuen Clio-Ausgabe werden wichtige Themen von Frauen in der gynäko­lo­gischen Versor­­gung auf­ge­griffen: Menstrua­tions- und Zyklus­störun­gen, Myome, Endo­me­triose, das Poly­zys­tische Ovar­syn­drom (PCOS), Vagi­nale Infek­tionen. Ureigene FFGZ-Themen seit den 1970er Jahren!

Alle Frauen haben über Jahrzehnte damit zu tun - mit Menstruation und Menstruations­zyklus. Für viele unpro­blematisch, ganz selbstverständlich dazu gehörend und sie in ihrer Weib­lich­keit bestätigend, für andere eine allmonatliche Zumutung mit Schmerzen, Krämpfen und (zu) viel Blut. Manche trifft schon die prämenstruelle Phase hart. Brustspannen, Aufgedunsenheit, Heißhunger­attacken und ein Wechsel­bad der Gefühle von schlechter Laune bis hin zur Depression.

Der Schulmedizin fällt dazu nicht viel ein, Schmerzen gehören irgendwie dazu, sind normal oder mit einem Schmerzmittel oder der “Pille” zu bekämpfen. Letztere bringt ganz eigene Probleme mit sich, indem sie den Menstruationszyklus aushebelt und gesundheitliche Nebenwirkungen wie ein erhöhtes Risiko von Throm­bosen, Lungenembolien, Depressionen, Libidoverlust und bestimmte Krebsarten mit sich bringt. Also eher keine Lösung! Trotzdem werden Mädchen und Frauen täglich mit dieser Option in unzähligen gynä­kolo­gischen Praxen konfrontiert – mit weitreichenden Konsequenzen. So ist vielen Frauen aufgrund der Pilleneinnahme der weibliche Rhythmus, das Auf und Ab der Hormone nicht mehr vertraut. Und wenn sie irgendwann die Pille absetzen, dauert es oft eine gewisse Zeit, bis sich der Menstruationszyklus wieder einstellt. Bei einigen tut er das gar nicht mehr.

Ganzheitlich arbeitende Gynäkolog_innen, die Frauen darin unterstützen, ihren Zyklus mit den unter­schied­lichen Facetten als weiblichen Rhythmus zu begreifen und im Alltag zu leben, gibt es leider kaum.
Viele Frauen entwickeln im Lauf ihres zyklischen Lebens Myome, gutartige Tumore in und an der Gebär­mutter, häufig verbunden mit einem hormonellen Ungleichgewicht. clio stellt die schulmedizinischen Optio­nen vor.

Auch bei anderen gynäkologischen Problemen wie dem Polyzystischen Ovarsyndrom (PCOS) oder Endo­me­triose stehen (hormonelle) Medikamente und Operationen im Vordergrund. In der Regel werden nur die jeweiligen Symptome behandelt, anstatt tiefer zu schauen und sie als systemische Erkrankungen zu ver­stehen, deren Wurzeln auch in Stress und Gewalt in der Kindheit liegen können.

Im Artikel zur „Stärkung des Milieus – Vorbeugung und Behandlung von Vaginalinfektionen“ werden grund­sätzliche Fragen mit vielen konkreten Informationen behandelt. Hilfreich insbesondere für Frauen, die - oft durch schulmedizinische Behandlung – chronisch wiederkehrende Infektionen bekommen.

Nach wie vor werden Frauen häufig mit unbefriedigenden oder gesundheitlich belastenden Therapien abgespeist.

clio greift all diese Themen auf und stellt ganzheitliche Sichtweisen und Hilfen in den Vordergrund.

Zitiert nach einer Meldung des Feministischen Frauengesundheitszentrums Berlin vom 14.05.2019