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Dauerphänomen Stress

Stress wird definiert als ein Zustand der Alarmbereitschaft des Organismus, der sich auf eine erhöhte Leistungsbereitschaft einstellt.“ Grundsätzlich bedeutet Stress also nicht etwas Negatives, sondern vielmehr die Anspannung des Körpers auf ein bestimmtes Ziel. Dabei werden Adrenalin und Kortisol freigegeben. Wenn die „Gefahr“ vorüber ist, sinkt der Hormonspiegel wieder ab. Jedoch passiert das in gewissen Situationen heute nicht mehr schnell genug, weil die Anspannung dauerhaft anhält. So reagiert der Körper mit gewissen Symptomen, die wir dem Stress zuordnen.

Interessant ist, dass körperliche und seelische Reaktionen gleichermaßen auftreten. Nur wer die Symptome kennt, kann auch etwas gegen die Ursache tun.

Eine Infografik zeigt,in welchen Symptomen sich Stress äußert, unter:
Infografik Stressfaktoren

Bei 67 % äußert sich Stress am häufigsten durch Gereiztheit, gefolgt von Konzentrationsstörungen und Nervosität (58 %) sowie Verspannungen (54 %). Lust auf Alkohol kann ebenfalls ein Symptom von zu viel Stress bedeuten, tritt aber nur bei 10 % auf.

Doch wie kann man sich davor schützen? Dazu sollte man zunächst wissen, wodurch der Stress verursacht werden kann.

Stressauslöser

Sogenannte Stressoren (Stressauslöser bzw. Stressfaktoren) sind für jeden anders. Allgemein kann man unterscheiden zwischen physikalischer Umwelt (z.B. Lärm, Kälte etc.), inneren Reizen (Schmerzen, Hunger usw.), sozialen Stressfaktoren (zwischenmenschliche Konflikte) und mentalen Stressoren - meint die individuelle Situation (z.B. Prüfungssituationen, Zeitdruck etc.).

Am bekanntesten ist wohl zu viel Arbeit als Auslöser von Stress. Wenn der Ausgleich fehlt und man seine Zeit nur noch mit Arbeit verbringt, zeigen die meisten Menschen irgendwann Symptome von Stress. Aber auch simples „Grübeln“ kann zu Stress-Symptomen führen. Alltagssorgen können zermürbend sein. Der Mensch reflektiert ständig, und zwar zu oft und zu lange. Das Grübeln über Situationen kann am Ende ebenso stressen wie die Situation selbst.

Stress abbauen

Wie sich also befreien von dieser Last, bevor man davon richtig krank wird?
Wie eingangs erwähnt, muss man die eigenen Symptome kennen, um etwas gegen die Ursache unternehmen zu können. Die Stressbewältigung ist dabei ebenso individuell und trifft nicht auf jedermann gleichermaßen zu.

Doch diese allgemeinen Tipps können helfen, deinen eigenen Weg zum persönlichen Stressmanagement zu finden:

  • Erlerne eine Entspannungstechnik, z.B.: Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung.
  • Regelmäßige Bewegung hilft dabei, die Anspannung zu lösen. Durch Sport wird das Stresshormon Adrenalin wieder abgebaut. Außerdem wird der Körper dauerhaft leistungsfähiger.
  • Gesunde Ernährung ist wichtig zur Energiegewinnung. So ist der Körper resistenter, man fühlt dich fitter.
  • Pflege dein Privatleben. Soziale Kontakte, ein Hobby, Zeit mit der Familie - das alles darf nicht untergehen im „Alltagsstress“. So schafft man einen Ausgleich und kann sich leichter erholen.
  • Schlafe ausreichend. Im Schlaf sammelt der Körper neue Kraft. Außerdem kann durch zu wenig Schlaf noch zusätzlicher Stress entstehen.

Wenn der Stress jedoch anfängt, einen zu beherrschen, leidet man womöglich unter dem sogenannten „Burnout-Syndrom“. Wie man es erkennt und weitere Infos findet man hier.

Aber man sollte auch bedenken, Stress ist nicht immer negativ. Tritt er nicht zu häufig auf, kann Stress sogar motivieren und die eigene Produktivität steigern. Aber wie so oft, ist das richtige Maß dabei entscheidend!

Zitiert nach einer Pressemitteilung der AOK Hessen vom 23.02.2016