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Das AKF-Interview (Nr. 15): Nahezu jeder 6. Frau wird die Gebärmutter entfernt

Die Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) ist seit vielen Jahren die häufigste Operation, die an Frauen im Alter von 45 bis 64 Jahren durchgeführt wird. Nahezu jeder 6. Frau im Alter von 18 bis 79 Jahren wird die Gebärmutter entfernt. Der ganz überwiegende Anteil der Gebärmutterentfernungen erfolgt bei Frauen, die gutartige Erkrankungen haben. Die Beschwerden, bei denen eine Ärztin oder ein Arzt einer Frau die Entfernung der Gebärmutter vorschlagen, können sehr unterschiedlich sein, wie starke Blutungen, Myome oder die Senkung der Gebärmutter. Diese Erkrankungen haben unterschiedliche Ursachen. Es gibt in den meisten Fällen jeweils weitere Möglichkeiten, wie diese Beschwerden behandelt werden können.

Die aktualisierte S3-Leitlinie zur Hysterektomie (DGGG 2015) wurde bedauerlicherweise ohne Beteiligung von Patientinnen verfasst (Mühr 2016). Die Indikation zur Gebärmutterentfernung selbst wird – unabhängig von der Methode – in der Leitlinie weder explizit problematisiert noch als Qualitätsziel formuliert. Entscheidend ist nämlich, ob eine Gebärmutterentfernung überhaupt notwendig ist, ob also die Indikation zur Entfernung stimmt, und welche Alternativen es gäbe. Der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin e. V. (AKF) befragte drei Expertinnen zum Thema unnötige Gebärmutterentfernung.

Zum Interview

Zitiert nach einer Meldung des Arbeitskreises Frauengesundheit in Medizin e. V. (AKF) vom 14.05.018