Atypische Erwerbsverläufe und wahrgenommene Fehlbelastungen
Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Forschungsbericht, Fb 1075

Details

AutorInD. Hecker, N. Galais, K. Moser
VerlagWirtschaftsverlag NW
Erscheinungsjahr2006
ErscheinungsortDortmund, Dresden
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Kurzbeschrei­bung

"Die Zunahme flexibler bzw. atypischer Beschäftigungsformen schlägt sich nieder in einer zunehmenden Diskontinuität der individuellen Erwerbsbiographien und einer Abkehr von der "überdauernden" Zugehörigkeit zu einem Unternehmen. Häufige Wechsel von Arbeitgebern, Tätigkeitsbereichen und Arbeitsorten werden für Erwerbstätige mehr und mehr zur Normalität. Dabei ist davon auszugehen, dass diese Flexibilität für die Betroffenen eine besondere Anforderung darstellt und durch spezifische Stressoren gekennzeichnet ist. Bisher stehen keine Instrumente zur Verfügung, die die charakteristischen Aspekte der Beanspruchung diskontinuierlicher Erwerbsverläufe abbilden und spezifische Aspekte individueller Belastung erfassen können. Ziel dieses Projekts war die Entwicklung eines solchen Verfahrens. (...)
Insgesamt zeigte sich ein Zusammenhangsmuster, wonach situative Determinanten wie der Beschäftigungsstatus, Inkongruenz zwischen gewünschtem und tatsächlichem Beschäftigungsstatus sowie Merkmale der Arbeitsplatzgestaltung stärkere Zusammenhänge zu Belastungen aufweisen als individuelle Merkmale wie Geschlecht oder Alter der Arbeitnehmer. Letzteres kann als ein Beleg für die Kriteriumsvalidität der entwickelten Instrumente gelten, deren vorrangiges Ziel die Abbildung beschäftigungsspezifischer Belastungen ist." (Zitat: Webseite BAuA)

Eine Langfassung der Studie steht unter o.g. Link online zur Verfügung.

(letzte Aktualisierung am: 17.02.2012)

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