Gesundheitszustand in der EU: Jede(r) fünfte Europäer(in) ist bedrückt
Schwerpunktthema: Versorgung mit Antidepressiva

Details

AutorInHofmarcher, Maria M. u.a.
HerausgeberInHauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
InHealth System Watch, Nr. 4, 2003, S. 1-16
InternetBroschüre

Kurzbeschrei­bung

In dieser Publikation werden psychische Beeinträchtigungen bei Frauen und Männern im Europavergleich im Jahr 2002 untersucht. Europäischen Statistiken und regionale Sozialversicherungsdaten werden ausgewertet und beispielhaft für Österreich sowie die Situation der Frauen interpretiert. Frauen in Österreich sind im Vergleich zu gleichaltrigen Männern häufiger von Depressionen betroffen, nehmen in allen Altersgruppen mehr Antidepressiva und über einen längeren Zeitraum ein. Weitere Einflussfaktoren, die mit einer höheren Einnahme verbunden scheinen, sind: Arbeitslosigkeit, niedriges Einkommen, höheres Alter und Wohnen in der Stadt. Die Autoren weisen insbesondere auf den Zusammenhang von Armut und erhöhtem Auftreten von Depression bei Frauen im Vergleich zu Männern hin.

(letzte Aktualisierung am: 14.10.2010)

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