Behandlungsmotivation und Ergebnisse der stationären Psychotherapie bei Frauen mit depressiven Erkrankungen: eine prospektive Studie
Details
| AutorIn | Nickel, Marius u.a. |
| Verlag | Thieme Verlag |
| In | Gesundheitswesen, Nr. 68, 2006, S. 11-17 |
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Kurzbeschreibung
"Ziel dieser Studie war zu überprüfen, ob die primäre Therapiemotivation bei depressiven Frauen die Ergebnisse einer psychotherapeutischen stationären Behandlung beeinflusst. In einer prospektiven Studie wurden Ergebnisbeobachtungen
von 64 stationären Patientinnen (jeweils 32 mit hoher und mit geringer Therapiemotivation) miteinander verglichen. Die Beobachtungszeit betrug sechs Wochen. (...) Möglicherweise könnte Motivationsermittlung und -aufbau vor einer stationären Aufnahme zu besserer Effizienz der kostenintensiven klinischen Behandlung beitragen. Bei den im Fall eines laufenden Rentenverfahrens relativ wenig motivierten Patienten fallen sowohl der Aufbau von Therapiemotivation als auch die endgültigen Behandlungsergebnisse signifikant geringer aus." (zitiert aus der Zusammenfassung) Zu beachten ist, dass die geringe Fallzahl eventuell zu Verzerrungen der Ergebnisse führen kann.
(letzte Aktualisierung am: 14.10.2010)