Zu mehr Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern: Erkennen und Vermeiden von Gender Bias in der Gesundheitsforschung
Details
| AutorIn | Margrit Eichler et al. |
| HerausgeberIn | Berliner Zentrum Public Health |
| Verlag | Blaue Reihe des Berliner Zentrum Public Health |
| Erscheinungsjahr | 2002 |
| Internet | Download als Pdf |
Kurzbeschreibung
1995 wurde von der kanadischen Regierung eine Politik beschlossen, die von den Ministerien verlangte, Geschlechteranalysen bei allen neuen Politik- und Gsetzesvorlagen durchzuführen. Das Handbuch wurde entwickelt, um das kanadische Gesundheitsministerium bei der gendergerechten Planung, Durchführung und Evaluation der Forschung zu unterstützen. Der Link führt zu der deutschen Übersetzung des Handbuches von Judith Fuchs, Kris Maschewsky und Ulrike Maschewsky-Schneider.
Das Handbuch ist für Personen gedacht, die selbst forschen, Forschungsergebnisse verwenden, Forschung evaluieren, Ausschreibungen für Forschungsvorhaben vorbereiten, Forschungsanträge begutachten oder Mitglied in Ethikkommissionen und Gutachtergremien sind.
Zum Inhalt:
Es geht um das Aufspüren eines Gender Bias, d.h. um Verzerrungen, die entstehen, weil nicht auf Fragen des Geschlechtes geachtet wird. Die drei Problemfelder des Gender Bias (Androzentrismus, Geschlechtsinsensibilität und doppelte Bewertungsmaßstäbe) werden jeweils mit anschaulichen Beispielen erläutert. Dann wird anhand der Schritte des Forschungsprozesses dargestellt, mit welchen Fragen Gender Bias entdeckt werden kann.
(letzte Aktualisierung am: 01.03.2011)