Women’s health in prison
Correcting gender inequity in prison health
Gesundheit von Frauen im Strafvollzug
Beseitigung von Ungleichheit zwischen den Geschlechtern im Strafvollzug
Details
| HerausgeberIn | World Health Organisation (WHO) Europa |
| Erscheinungsjahr | 2009 |
| Internet | Download in deutscher Sprache |
Kurzbeschreibung
Das Recht auf Gesundheit ist ein Grundrecht und gilt besonders für Menschen, die in staatlichem Gewahrsam sind. Obwohl dies für beide Geschlechter gleichermaßen gilt, wurden die Gefängnissysteme in erster Linie für Männer geplant und viele Gefängnisse haben daher keine angemessenen Versorgungseinrichtungen, um die Rechte von inhaftierten Frauen zu schützen oder ihre Gesundheit zu erhalten. Ein Kernproblem, um dieses Problem zu erfassen und Änderungen voranzubringen ist der Umstand, dass kaum Daten über die gesundheitliche Lage von inhaftierten Frauen zur Verfügung stehen. Die Gesundheitssysteme und die - politik müssen die Bedürfnisse von Frauen in Haft berücksichtigen, in allen Phasen, von der Planung bis zur Implementierung von Angeboten in der Gesundheitsversorgung.
(Übersetzt nach der Einleitung)
Dieses Dokument ist ein Hintergrundpapier, das für die Kyiv Declaration on Women’s Health in Prison2008 erstellt wurde. Diese Deklaration ist der Publikation vorangestellt, die u.a. eingeht auf die Aspekte HIV/AIDS und STDs, Substanzkonsum, Psychische Gesundheit; Selbstverletzung und Suizid, Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit, Gewalt und Missbrauch.
Eine Zusammenfassung der WHO Forderungen für diesen Bereich siehe auch in dem Aufsatz http://Women’s health in prison: urgent need for improvement in gender equity and social justice, der darüber hinaus Literaturhinweise und weiterführende Links zusammenstellt.
(letzte Aktualisierung am: 15.03.2012)