Wenn die Töchter nicht mehr pflegen…
Geschlechtergerechtigkeit in der Pflege
Werkstattbericht im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung

Details

AutorInGumpert, Heike
HerausgeberInAbteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung
Erscheinungsjahr2009
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Kurzbeschrei­bung

"Im Arbeitsbereich Frauen- und Geschlechterforschung der Friedrich-Ebert-Stiftung wurde 2008 mit einem Projekt zur Genderfrage im Pflegebereich begonnen. Das Projekt verfolgt mehrere Ziele:

  • Es geht um die Sichtbarmachung des Umfangs
    der Arbeit, der Struktur sowie der Lebenslage derer, die pflegen und derer, die gepflegt werden.
  • Daneben geht es um die Bewertung der privaten Care-Arbeit und ihren Bezug zu weiblich konnotierter Arbeit.
  • Und nicht zuletzt geht es um die Umgestaltung der privaten Care-Arbeit in der Zukunft, mit dem Ziel, mehr Geschlechtergerechtigkeit herzustellen.
(...) Zwei aus der Geschlechterperspektive entscheidende Problemkomplexe stehen in der Bearbeitung noch aus: die Frage nach der Ökonomie der Pflegearbeit und des Pflegesystems und die Frage der zunehmenden Übertragung von Pflegearbeit auf Migrantinnen. Diese sollen in Zukunft verstärkt im Mittelpunkt stehen.
Der vorliegende Werkstattbericht zeigt den Stand der Diskussion im Rahmen des FES-Care-Projektes. Er besteht aus Beiträgen, die Experten und Expertinnen zu den Veranstaltungen geschrieben haben, und aus der Auswertung der Diskussionen. Er bietet erste Ergebnisse und Handlungsorientierungen zu den genannten Zielen." (Einleitung)

Die im Rahmen des Projektes erstellte Expertise von Gertrud Backes u.a. siehe im Frauengesundheitsportal unter: Gender in der Pflege: Herausforderungen für die Politik

(letzte Aktualisierung am: 13.03.2012)

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