Messung der Knochendichte: Hinweis auf Nutzen für Frauen nach den Wechseljahren auch ohne Vorfraktur
Details
| HerausgeberIn | Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) |
| Erscheinungsjahr | 2010 |
| Internet | Messung der Knochendichte |
Kurzbeschreibung
"Osteodensitometrie hilft Personen zu identifizieren, die von einer Therapie profitieren können / Allerdings ist unklar, ob eine Kontrolle der Knochendichte während der Therapie einen Nutzen hat
Eine stark verminderte Knochendichte (Osteoporose) kann Knochenbrüche begünstigen. Bereits seit Jahrzehnten sind deshalb Medikamente auf dem Markt, die osteoporosebedingten Frakturen vorbeugen sollen, indem sie den Aufbau von Knochen unterstützen oder deren Abbau bremsen. Mit Hilfe einer Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) kann man diejenigen Personen erkennen, die von einer solchen gezielten medikamentösen Therapie profitieren können. Zumindest für Frauen nach den Wechseljahren, die bereits eine für Osteoporose typische Fraktur erlitten haben, ist das seit längerem wissenschaftlich erwiesen. Ein Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) kommt jetzt zu der Schlussfolgerung, dass auch Frauen, die noch keinen Bruch erlitten haben, von der Osteodensitometrie einen Nutzen haben können." (Zitiert nach IQWIG / Homepage)
Hier sind der Abschlussbericht: Osteodensitomterie bei primärer und sekundärer Osteoporose und weitere Informationen verfügbar.
(letzte Aktualisierung am: 21.06.2011)