Zur Konstitution "irregulärer Migration" als vergeschlechtlichtes Phänomen

Details

AutorInHerrera Vivar, Maria Teresa
VerlagJuventa
Erscheinungsjahr2011
InMigration und Soziale Arbeit, Heft 2 (2011), S. 152-157

Kurzbeschrei­bung

"In diesem Beitrag wird die Signifikanz der Genderkategorie in Bezug auf das Phänomen „irreguläre Migration diskutiert. Die Autorin beginnt mit einem kurzen Abriss des aktuellen Kenntnisstands zur „irregulären Migration“ in Deutschland. Anschließend betrachtet sie die Thematisierung von Genderaspekten in der dazugehörigen Forschung. Dabei lässt sich feststellen, dass in den vorgelegten Städtestudien zur sozialen Situation von MigrantInnen ohne Aufenthaltsstatus geschlechtsspezifische Effekte des fehlenden bzw. erschwerten Zugangs zu wichtigen gesellschaftlichen Ressourcen und Infrastrukturangeboten (Wohnsituation, Zugang zum Arbeitsmarkt und zur Gesundheitsversorgung) konstatiert und beschrieben werden. Ein analytischer Zugang zur „irregulären Migration“, der diese als vergeschlechtlichtes Phänomen konzeptualisiert, wird in der gängigen Forschung zum Thema vernachlässigt. Mit Bezug auf Erkenntnisse der feministischen Migrationsforschung stellt die Autorin eine Perspektive auf „irreguläre Migration“ dar, die Migrationsprozesse als vergeschlechtlichte versteht und die Relevanz der Kategorie Geschlecht hervorhebt (vgl. Pessar/ Mahler 2003; Morokvasic 2010; Lutz 2010)." (Abstract des Artikels)

(letzte Aktualisierung am: 19.10.2011)

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