Zugangswege in der Beratung chronisch kranker / behinderter Menschen mit Migrationshintergrund
Eine Feldstudie

Details

AutorInHeiden, H-Günter u.a.
HerausgeberInLebensnerv. Stiftung zur Förderung der psychosomatischen MS-Forschung
Erscheinungsjahr2009
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Kurzbeschrei­bung

"Da bisher keine vergleichbaren Studien zur Frage der am besten geeigneten Zugangswege in der Beratung behinderter Menschen mit Zuwanderungsgeschichte vorliegen, hat die vorliegende Arbeit den Charakter einer Feldstudie mit Pilotfunktion. In den Feldern der Studie geht es dabei im ersten Teil um eine Bestandsaufnahme der Literatur und der Projektarbeit, die an der Schnittstelle von Behinderung und Migration bislang vorliegt. Die Felder bei dieser Bestandsaufnahme sind

  • Gesetzliche Regelungen (international und national)
  • Publikationen (Statistiken, Berichte, Studien, Fachliteratur)
  • Bereits bestehende Projekte und Initiativen
Im zweiten Teil geht es um eine Befragung der Anbieter von Beratung. Am Beispiel
der Stadt Berlin (jedoch sollen auch Erfahrungen aus anderen Städten nicht unberücksichtigt bleiben) werden existierende Beratungsangebote und Beratungskanäle vor Ort untersucht und ausgewertet. Berlin wurde ausgewählt, da die Stadt einen hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund aufweist, davon im ehemaligen Westteil der Stadt viele Menschen aus der Türkei, aus Russland oder Ex-Jugoslawien und im ehemaligen Ostteil aus Polen oder Vietnam.
Die Befragung erfolgt in vier unterschiedlichen Feldern. Das bedeutet, dass zum Ersten die migrantInnenbezogene Arbeit der Behinderten-, Wohlfahrts, Selbsthilfeorgansiationen untersucht wird, dass zum Zweiten die Angebote der Migrantenorganisationen in Hinblick auf ihre chronisch kranken/behinderten Mitglieder betrachtet werden, dass zum Dritten eine Befragung von Einzel-ExpertInnen und Fachorganisationen erfolgt, die bereits an der Schnittstelle arbeiten und dass zum Vierten behinderte und chronische kranke Personen mit Migrationhintergrund befragt werden." (Einleitung)

In die Bestandsaufnahme sind auch Studien zu Genderaspekten miteinbezogen.

(letzte Aktualisierung am: 21.10.2011)

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